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STIGMA - If you do nothing, you get nothing.

Mit einer Band durch die Weltgeschichte zu touren und schon längst zur Legende geworden zu sein, ist mehr als die meisten Musiker sich überhaupt jemals zu erträumen wagen. Ekstatische Fanscharen auf jedem Kontinent, auf dem man sich blicken lässt, was könnte man sich wohl noch mehr wünschen? Ganz einfach: Noch ne Band! Unfassbar, würden die meisten sich doch schon den Arm abhacken und in Scheibchen schneiden lassen, um nur ein einziges Mal die Euphorie zu erleben, die Vinnie und Mike mit ihrem Hauptprojekt auslösen. Die Rede ist von Agnostic Front, dem legendären Hardcore Urgestein – Swoon!!, doch damit gaben Vinnie und Mike sich nicht zufrieden, sie wollten was Eigenes… Baang!! Die Geburtsstunde von Stigma!

Ihr seid beide mit Agnostic Front bereits sehr erfolgreich: Vinnie, was war Dein Beweggrund Stigma zu gründen, Mike, wie bist Du dazu gestoßen?

Vinnie: “Jamey Jasta von Hatebreed bot mir die Möglichkeit, unsere erste Platte ‚New York Blood‘ aufzunehmen. Er war der Mastermind hinter dieser Scheibe und gab mir die Chance mich zu entfalten und mein eigenes Ding zu machen. Das Album wurde großartig und wir hatten so viel Spaß, dass wir beschlossen noch eine zu versuchen.”

Mike Gallo: “Ich wurde gefragt , ob ich Lust hätte, als Bassist dabei zu sein und beim Songwriting zu helfen. Seit dem Debut waren nun schon 5 Jahre vergangen, wir hatten eine Menge Songs parat und taten uns mit Phil Caivano von Monster Magnet zusammen, der die Produktion leitete, Gitarre spielte und auch ein paar Songs beisteuerte. Und last but least stieß noch Lars Fredrikson von Rancid dazu, der ein paar Sachen überarbeitete und ihnen den letzten Schliff verpasste.”

Der Titel Eures neuen Album heißt ´For Love & Glory´ Was ist Ruhm? Was bedeutet es für Euch?

“Der Titel fasst all unsere Beweggründe zusammen, warum wir dieses Album aufgenommen haben: Wir lieben Musik und es macht uns glücklich, etwas zu erschaffen, das Anderen hilft besser durchs Leben zu kommen, das ist der Ruhm, den wir ernten und das tun wir sicherlich nicht für Geld!”

Ist Stigma für Euch eine Art Nebenprojekt oder sind beide Bands gleich wichtig für Euch? Ist es nicht manchmal schwíerig seine Leidenschaft aufzuteilen?

“Wir hassen es Stigma als Nebenprojekt zu betrachten, weil darin so viel Herzblut steckt. Aber das ist eben die Bezeichnung, die die meisten Leute benutzen. Wir hoffen, dass sich diese Sichtweise mit unserer neuen Platte ändern wird, weil die nämlich genau so stark ist, wie unser Debut und zeigt, dass Stigma viel mehr ist als nur ein Nebenprojekt. Für uns ist es nicht schwer, unsere Leidenschaft zwischen den Beiden aufzuteilen. Es sind zwei total verschiedene Dinge, die wir lieben und genießen. Mit Stigma können wir schöpferischer sein und uns viel weiter entfalten!”

Ihr seid Veteranen in der Hardcore Szene: Gibt es irgendwelche neuen Bands, die Euch total begeistern? Gibt es einen Rat, den Ihr Ihnen gerne geben würdet.

“Es gibt ein paar Bands da draußen, die wirklich gut sind und es lohnt sich auf jeden Fall zu ihren Shows zu gehen. Hier sind einige: Wisdom in Chains, Stick To Your Guns, Live Fast Die Fast… um nur ein paar zu nennen. Der beste Rat, denen wir Ihnen geben können, ist nie aufzugeben. Sprich aus, woran Du glaubst und gib alles, was Du kannst. Du wirst zurückbekommen, was Du reingesteckt hast und wer nichts investiert, bekommt auch nichts zurück.“

Können wir Stigma nun endlich auch in Europa begrüßen?

“Ja!! Wir werden im Mai mit Stomper 98 und den Old Firm Casuals in Europa auf Tour gehen. Wir freuen uns auf Euch!!”

Aktuelles Album: For Love & Glory (Sunny Bastards / Broken Silence)
© 01. März 2013  WESTZEIT ||| Text: Micky Repkow
März 2013

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