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NOAM CHOMSKY - Der gescheiterte Staat

 
Verlag Antje Kunstmann, 400 S., 24,90 EUR
Chomsky ist unter Globalisierungsgegnern, Imperialismuskritikern und anderen hochsympathischen Menschen so eine Art Star. Ohne nennenswerte PR füllt er mühelos z.B. das Leipziger Gewandhaus, um seine Gedanken zur Lage der Welt zu verkünden. Man ist versucht, ihn als intellektuellen und theoriesicheren Geistesbruder von Michael Moore zu beschreiben. Mit dem teilt er aber auch die Schwäche, seine Gedanken etwas undifferenziert und manchmal dann doch zu polemisch zu formulieren (vielleicht muss man das in den USA aber auch, um gehört zu werden). Seine Waffe ist das Schwert, Florettfechten sollen andere. Die These, dass die Initiatoren der Schurkenstaaten-Idee selbst einen solchen zu verantworten haben, ist so simpel wie überzeugend. Mit Unmengen an Quellen und Verweisen wird dieser Schluß untermauert, was bisweilen ermüdet, in Nordamerika aber bitter nötig ist.
© 01. Februar 2007  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla
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