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NICHTS ALS GESPENSTER - Senator

Judith Hermann hat vor einigen Jahren den Literaturbetrieb mit ihren beiden Kurzgeschichtensammlungen „Sommerhaus, später“ und „Nichts als Gespenster“ kräftig in Lobestaumel versetzt. Die Art, durch die Beschreibung alltäglicher Szenen eine außergewöhnliche Stimmung hervorzurufen und den Leser in einen seltsamen Schwebezustand zu versetzen, in dem alles unklar und doch merkwürdig vertraut vorkommt, begeisterte gleichermaßen Kritiker wie Lesepublikum. Auch der junge Regisseur Martin Gypkens war von den Geschichten fasziniert und sicherte sich die Filmrechte der eigentlich als unverfilmbar geltenden Stories. Fünf der Geschichten hat er letztendlich zu einem Episodenfilm verwoben. Fünf Geschichten in denen es ums Reisen, um die Suche nach dem Lebenssinn, um die Beziehung zu anderen Menschen und doch eigentlich eher um die Stimmung, das Lebensgefühl geht. Obwohl die Geschichten an so unterschiedlichen Orten wie Island, Jamaica, Nevada, Venedig und Deutschland spielen, obwohl so unterschiedliche Darstellertypen wie Jessica Schwarz, Fritzi Haberlandt, Wotan Wilke Möhring und Stipe Erceg (und viele andere) die Personen verkörpern, ergibt sich doch eine einzigartige Gesamtstimmung, die derjenigen aus Judith Hermanns Büchern unglaublich nahe kommt. Intensives Schauspiel und eine bewundernswert gelungene Bildgestaltung machen den Film zu einem echten Novemberhighlight!

D 2007, Regie: Martin Gypkens
Darsteller: Jessica Schwarz, Maria Simon, Wotan Wilke Möhring, u.a.
Kinostart: 29.11.2007
© 01. November 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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