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RATATOUILLE - Walt Disney

 
Zugegebenermaßen stehe ich den Disney-Produktionen grundsätzlich skeptisch gegenüber und sogar die ansonsten für ihren anfänglichen Piratenhabitus bewunderten Pixars stehen bei mir seit der Disney-Kooperation unter dem Generalverdacht, sich nur noch an familienseichte, moralinsaure Kitschsoße zu wagen. Aber bei ihrer neuesten Produktion haben sie sich an Einfalls- und Pointenreichtum wirklich selbst überboten und einen durch und durch vergnüglichen Film abgeliefert.
Die Landratte (im Wortsinn) Remy hat im Haus einer älteren Dame Gefallen an den Rezepten des Fernsehstarkochs Gusteau sowie am Kochen überhaupt gefunden und ernährt sich ausschließlich von Gourmetnahrung. Den anderen Ratten ist das suspekt und als Remy schließlich nach Paris flüchten muss, verschlägt es ihn ausgerechnet ins Restaurant des inzwischen verstorbenen Gusteau. Dort freundet er sich mit einem trotteligen Küchenjungen an, beherzigt den Ausspruch des toten Vorbildes „Jeder kann Kochen“ und macht sich daran, als unerkannt wirkender Koch seine Vorstellungen von exquisitem Geschmack zu verwirklichen. Der Gastronomiegroßkritiker Anton Ego, der das Restaurant erst hochgelobt, dann nach dem Tod Gusteaus mit vernichtenden Kritiken bedacht hatte, wird aufmerksam und bald bahnen sich turbulente Szenen an der rattenunfreundlichsten Arbeitsstelle der Welt an.
Das alles kommt unangestrengt daher, versprüht das nötige Maß an anarchischem Charme und macht überhaupt Spaß.
USA 2007, Regie: Brad Bird
Stimmen: Axel Malzacher, Elisabeth von Koch, Tim Mälzer, u.a.
Kinostart: 03.10.2007
© 01. Oktober 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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