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ODETTE TOULEMONDE - Senator

 
Eric-Emmanuel Schmitt ist hierzulande hauptsächlich durch sein (ebenfalls sehr erfolgreich verfilmtes) Buch „Monsieur Ibrahim und die Blumen des Koran“ bekannt geworden. Nachdem er einige Stücke für das Theater geschrieben hatte, packte ihn nun die Lust, auch mal einen eigenen Film zu realisieren. Da die „Marke“ E.E. Schmitt in den meisten Ländern Europas ein Garant für zufriedene Leserherzen ist, fanden sich auch umstandslos Produzenten, die es Schmitt ermöglichten, einen brandneuen Stoff zuerst auf Celluloid zu werfen und daraus erst nachträglich ein (jetzt bereits erschienenes) Buch zu entwickeln.
Die Geschichte handelt ehrlicherweise von einem unzufriedenen Autorenherzen: Der erfolgreiche Kitschromanschreiber Balthazar Balsan wird von der Kritik verrissen, befindet sich überhaupt in einer schwierigen Phase und verfällt in Depressionen. Da erhält er den Lobhudelbrief einer begeisterten Leserin, die er aus seiner Verzweiflung heraus spontan besucht. Da er sich mit seiner Frau zerstritten hat, quartiert er sich bei der in bescheidenen Verhältnissen lebenden Kosmetikverkäuferin Odette Toulemonde kurzerhand ein. In der ungewohnt einfachen Umgebung und zwischen all den kauzigen Menschen in Odettes Umgebung, erholt sich der Schreiberling und muss sich schließlich fragen, wie wichtig Odette ihm geworden ist. Leider hat Schmitt in seiner ersten Regiearbeit ganz besonders dick mit dem Klischeepinsel aufgetragen und sich auf dem gleichen Niveau ausgetobt wie seine Hauptfigur. Schade.
B/FR 2007, Regie: Eric-Emmanuel Schmitt
Darsteller: Catherine Frot, Albert Dupontel, u.a.
Kinostart: 25.10.2007

Weitere Infos: www.eric-emmanuel-schmitt.com/de
© 01. Oktober 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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