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GEGENÜBER - W-Film

 
Der stille und übervernünftige Streifenpolizist Georg und die resolute Grundschullehrerin Anne führen eine auf den ersten Blick harmonische Beziehung. Georg bringt Anne auch nach langen Ehejahren noch täglich Blumen mit nach Hause, die Kinder, die beide zum Studium das Haus verlassen haben, schauen regelmäßig auf einen Sprung herein und jedes Wochenende versammelt sich die gesamte Familie bei den Großeltern. Allerdings zeigen sich auch Risse in der nach außen hin so harmonischen Fassade: Der Großvater wirft den beiden ihre berufliche Stagnation vor und betont, dass sie finanziell auf ihn angewiesen sind, die Kinder flüchten, sobald sie können aus der liebevollen Umklammerung der Eltern und Anne zeigt, dass sie mit der Situation insgesamt nicht zufrieden ist. Bald wird deutlich, dass zwischen dem Paar mehr vorfällt als nur harmlose Unstimmigkeiten sondern es im Gegenteil recht gewalttätig zugeht. Als Georg seinem Kollegen Michael das Leben rettet, dieser Anne näher kennen lernt und Georg statt Michael befördert werden soll, eskaliert die Situation.
Ein recht kühler und sezierender Blickwinkel ist es, den Regieneuling Jan Bonny mit diesem Film auf das Leben in der anonymen Großstadt wirft. Quälend ausweglos führt er dem Zuschauer die irrationalen Gewaltstrukturen vor Augen und bereitet damit ein zweifelhaftes Kinovergnügen.
D 2007, Regie: Jan Bonny
Darsteller: Victoria Trauttmansdorff, Matthias Brandt, Wotan Wilke Möhring, u.a.
Kinostart: 11.10.2007

Weitere Infos: www.gegenueber-film.de
© 01. Oktober 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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