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THE DIXIE CHICKS: SHUT UP & SING - Central Film

 
Nicht nur Genie und Wahnsinn liegen nah beieinander, im wackeligen Showbusiness liegen auch Höhenflug und Absturz manchmal nur einen kleinen Zeitungsartikel entfernt. Diese Erfahrung mussten die erfolgverwöhnten Countrydamen von den Dixie Chicks machen, als Sängerin Natalie Maines während eines Konzerts in England die höflich gemeinte Bemerkung fallen lies, sie schäme sich, dass Irakkrieger Präsident Bush wie sie selbst aus Texas stamme. Eine britische Zeitung griff die Bemerkung auf und trug sie nach Amerika. Innerhalb kurzer Zeit war sich die komplette US-Presse einig, dass die Dixie Chicks unpatriotische Nestbeschmutzer seien, die den tapferen Verteidigern der Freiheit in Afghanistan und im Irak in den Rücken fielen. Die konservativen Country-Radiostationen sperrten die Lieder der gerade noch hochgejubelten Band, es hagelte Protestbekundungen und Morddrohungen, die Karriere der drei Musikerinnen stand vor dem Aus. Der Film der preisgekrönten Dokumentarfilmerinnen Kopple und Peck folgt den Ereignissen um die Band ab dem kompromittierenden Ausspruch und zeigt den Kampf der Dixie Chicks um ihre Existenz als Musikerinnen, die Promotionkampagnen zur Imagepflege, Szenen aus dem beeinträchtigten Privatleben und den Weg bis zum triumphalen Revival einige Zeit später. Das ist nicht immer so heroisch wie es in den Statements der Filmemacherinnen klingt, aber durchweg sehr menschlich.
USA 2006, Regie: Barbara Kopple & Cecilia Peck
Darsteller: Dixie Chicks u.a.
Kinostart: 09.08.2007

Weitere Infos: www.dixiechicks.com/06_dcmovie.asp
© 01. August 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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