
(Fat Cat Records)
Meist gilt es ja als Qualitätsmerkmal, wenn ein langer Zeitraum sich in der eigenen Wahrnehmung deutlich kürzer anfühlt. Die Wahlberlinerin Tara Nome Doyle zeigt uns mit ihrem dritten Album innerhalb von fast genau fünf Jahren, dass es auch exakt anders herum sein kann: In wenig mehr als 30 Minuten Spielzeit gelingt es ihr, echtes ‚Albumfeeling‘ aufkommen zu lassen und ein in sich geschlossenes, stimmiges Ganzes vorzulegen, das um die Geschichte von Echo (im Albumtitel in der norwegischen Schreibweise „Ekko“ zu finden) und Narziss kreist. Beiden Figuren sind nahezu instrumentale Tracks gewidmet, welche die A- und B-Seite der Platte eröffnen. Passend zu ihrer mythischen Vorlage klingen auch die insgesamt zehn Tracks entrückt und geheimnisvoll, mitunter gar meditativ. Ob und wie es Tara Nome Doyle gelingen wird, diese Intimität aus dem stillen Kämmerlein auf die Bühne zu bringen, wird man im Mai in neun deutschen Städten erleben können. Ganz unabhängig davon dürfte dieses Album in jedem Fall noch lange nachhallen… VÖ: 11.04. 5Weitere Infos: https://taranomedoyle.com/
Singer/Songwriter
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