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BLACK BOOK - NFP (Warner)

 
Paul Verhoeven, mit Filmen wie „Robocop“, „Basic Instinct“ oder „Starship Troopers“ als Hollywood-Regisseur bekannt, hat seine Karriere unglaublicherweise in den Niederlanden begonnen. Nach 20 Jahren kehrt er nun zurück ins tiefe Nachbarland, um eine Produktion in Angriff zu nehmen, die er bereits vor dem Sprung über den großen Teich zusammen mit Drehbuchautor Gerard Soeteman angedacht hatte. Die Story (der deutsche Verleih schreibt: „nach einer wahren Geschichte“) setzt sich aus den Biografiebruchstücken verschiedener Personen zusammen und handelt nun von der Jüdin Rachel Stein, die sich während des zweiten Weltkrieges vor den deutschen Besatzern verstecken muss. Kurz vor Ende des Krieges wird ihr Unterschlupf zerstört und sie vertraut sich einem Fluchthelfer an, der jedoch mit den Nazis zusammenarbeitet und die Flüchtlinge aus Profitgier in den Tod treibt. Rachel, die wie durch ein Wunder diese Falle überlebt, schließt sich daraufhin der niederländischen Widerstandsbewegung an. Durch eine Liaison mit dem Chef des deutschen Sicherheitsdienstes, Müntze, gelingt es ihr, sich in das Hauptquartier der Deutschen einzuschleichen. Sie wird in die gefährlichen Scharmützel zwischen Sabotageakten und Vergeltungsaktionen verwickelt und hat doch auch nach Ende des Krieges nicht alle Anfeindung überstanden. Die Darstellung lässt manchmal an emotionaler Tiefe fehlen, ist aber wirklich spannend inszeniert und zweifellos 100-mal tiefsinniger als alles, was uns Verhoeven bisher aus Übersee hat zukommen lassen.
NL/D 2006, Regie: Paul VerhoevenDarsteller: Carice van Houten, Sebastian Koch, Thom Hoffman, u.a.Kinostart: 10.05.2007
© 01. Mai 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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