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PARIS JE T´AIME - Senator

Es klingt nach einer der üblichen Ideen, die Produzenten überkommen, wenn sie ohne eine konkrete Geschichte Geld machen wollen: Berühmte Regisseure mit noch berühmteren Schauspielern irgendwas zu einem romantischen Thema drehen zu lassen. In diesem Fall jedoch muss man Regisseur Tristan Carné und Produzent Emmanuel Benbihy wohlwollend unterstellen, dass sie wirklich eine künstlerisch anspruchsvolle Collage zum Thema „die verschiedenen Seiten von Paris und vom Mythos der Liebe in dieser Stadt“ erstellen wollten. Ausgehend von einem ersten Kurzfilm von Tom Tykwer (eine wunderschöne Geschichte über eine verzweifelte, blinde Liebe) schrieben sie ihre Lieblingsregisseure an und baten um einen Kurzfilmbeitrag zu jeweils einem Pariser Stadtviertel mit der recht freien Vorgabe, es solle irgendwie um Liebe gehen. So besteht der Film jetzt aus 18 Einzelkurzfilmen, die der Natur ihres Entstehens nach grundverschieden sind und das kann man genauso gut angenehm, wie auch verwirrend finden. Es finden sich Filmperlen (z. B. der Beitrag der Coen-Brüder, der von Alexander Payne, oder (tatsächlich als Regisseur) der von Gerard Depardieu) neben sehr lustigen Beiträgen (so spielt z.B. Elijah Wood im Beitrag von Vincenzo Natali ein williges Vampirinnenopfer und gleich danach spielt ein Film von Wes Craven auf einem Friedhof und das einzige was passiert ist, das Oscar Wilde Liebesratschläge gibt). Andere Beiträge sind aber auch einfach belanglos oder unausgegoren. Eine Wundertüte also.

FR 2006, Regie: Diverse
Darsteller: Diverse
Kinostart: 25.01.2007
© 03. Januar 2007  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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