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SONAH - am Erfolg

Laut Aussage von Sänger Jost - so steht es auf jeden Fall im Infoschreiben - gibt es Sonah erst seit diesen Frühjahr. Im Interview musste WESTZEIT feststellen, dass dies eine glatte Lüge ist. „Wir kennen uns alle schon ziemlich lange, haben fast alle die gleiche Schule besucht und auch schon vor Sonah teilweise zusammen in Bands gespielt. Wir sind einfach Freunde! Jetzt haben wir es endlich geschafft, die Rabauken in eine Band zu bekommen.“ Jetzt wird einiges klar. Es wäre sonst auch unbegreiflich, wie die Fünf in einer so kurzen Zeit auf einem quasi maßgeschneiderten Plattenlabel ein so ansehnliches Debüt vorlegen konnten.

Vom Zuhörer zum Voyeur ist es nur ein kleiner Schritt und deshalb bringen die Marburger ihre Lieder auch auf die Bühne. So nah am perfekten deutschsprachigen Indie-Rock mit melodiösen Punk- und Emo-Anleihen. So nah an scharfsinnigen „Kurzgeschichten“. So nah am Erfolg!

Für was steht Sonah?

„Für die Musik, die wir machen, für das, was wir sind und wie wir fühlen! So nah an dem was alle Leben nennen...“

„Kurzgeschichten“, Albumtitel und Programm. Woher kommen diese meist doch tiefgründigen Erzählungen?

„Aus Herz, Kopf und Leben würde ich sagen. Es gibt keine Regeln. Alles darf aus dem Kopf und drauf auf's Papier.“

Wie wichtig ist die Freundschaft für eure Musik?

„Freundschaft ist uns sehr wichtig! Ansonsten könnten wir die langen Zeiten zusammen im Proberaum, im Bus und sonst wo nicht so schön erleben und meistern.“

Welche Message verfolgt ihr mit euren Texten?

„Es gibt nicht die eine "Message" für uns. Jeder Song von uns hat seine eigene kleine Message. Wobei das Wort Message vielleicht auch schon zu plakativ ist. Wenn der ein oder andere ein Stück bekanntes oder sogar neues Leben in einem unserer Songs findet, das würde uns freuen.“

Eure Songs haben größtenteils ähnliche Songstrukturen. Absicht oder mangelnder Abwechslungsreichtum?

„Ich finde es immer schlimm wenn man sich zuviele Gedanken über Songs bzw. Songstruktur oder ähnliches macht. Wir machen einfach Songs und wenn wir sie gut finden hauen wir sie raus. Vielleicht wird das nächste Album ja ganz anders!?“

Welche Musik und welche Band bzw. Künsterl(innen) haben euch bis dato am meisten beeinflusst?

„Wir hören alle sehr unterschiedliche Musik und man kann gar nicht genau sagen wer uns beeinflusst hat. Es war auf jeden Fall viel und gute Musik. The Ataris zum Beispiel sind große klasse.“

Die Resonanz auf euer Debütalbum ist durchweg positiv. Überrascht?

„Ja, wir freuen uns ultra!!! Aber wir sind auch selbst wirklich zufrieden aus dem Studio gegangen.“

2007 - Sonah an Veränderungen. Was hat sich maßgeblich für jeden einzelnen für euch verändert?

„Wir investieren noch viel mehr Zeit für das was uns am wichtigsten ist! Zum Leid der Menschen die uns am wichtigsten sind.“

2008 - Sonah und doch so fern. Was wünscht ihr euch als Band für das kommende Jahr?

„1000 schöne Konzerte spielen, eine spannende Tour fahren, ein neues Album aufnehmen, neue Erfahrungen machen und, dass wir weiterhin soviel Spaß an dem ganzen Scheiß haben.“

Was ist eure Bandmaxime?

„Wer zuerst einschläft wird bemalt! Und wer ist eigentlich Maxime?“

Aktuelles Album: Kurzgeschichten (Cargo)
© 01. Dezember 2007  WESTZEIT ||| Text: Georg Lommen ||| Foto: Katja Kuhl
Dezember 2007

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