(Sub Pop / Cargo)
Nach diversen Bandprojekten legt die Kanadierin Bria Salmena mit „Big Dog“ ihr erstes Soloalbum vor und begeistert darauf vor allem durch ein äußerst vielseitiges Klangbild, das sich gängigem Schubladendenken verweigert: Die Platte besteht etwa zu gleichen Teilen aus Uptempo-Nummern mit Grunge- und/oder Darkwave-Anleihen (etwa „Drastic“ oder „Rags“) sowie aus sehr reduzierten Songs, die vielleicht als ‚Dark Country Folk‘ klassifiziert werden könnten (etwa „Twilight“ oder „Peanut“) – aber das mit den Schubladen wollten wir uns ja eigentlich sparen... Stimmlich erinnert Salmenas Gesang mitunter an Pink (z.B. im druckvollen „Backs Of Birds“), doch während jene bekanntlich auch gerne mal ins „Funhouse“ abbiegt, dominiert bei Salmena verhaltene Düsternis und latente Melancholie. Im Gegensatz zu manchen Songs ihrer Postpunk-Band Frigs gipfelt diese hier aber nie in wütenden Schreikrämpfen am Mikrofon (Kostprobe gefällig? Dann mal „Trashyard“ anhören…). Bitte schon mal vormerken: Bria Salmena kann man dieses Jahr nicht nur auf Platte, sondern im Mai in Köln, Berlin und Hamburg auch live erleben. 5Weitere Infos: https://www.briasalmena.com/
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