(Ruf Records)
Das Genre “Bluesrock” bietet ja nicht viele Möglichkeiten sich als MusikerIn weiterzuentwickeln, da es durch die beiden Eckpfeiler – eben “Blues” und “Rock” – ziemlich eng eingegrenzt ist – zumal wenn es um die Demonstration spieltechnischer Fertigkeiten geht; denn diese bedeuten in der konventionellen Rockmusik alles und im Blues aber eben nichts. Mit diesem Wiederspruch muss auch Samantha Fish zurecht kommen, denn diese präsentiert sich auch auf ihrem neuen Album vor allen Dingen wieder als jene Gitarrenvirtuosin, als die sie sich bereits eine Grammy-Nominierung und eine Support-Tour für die Rolling Stones sichern konnte. Bislang ging es ihr dabei vor allen Dingen darum, die Live-Energie ihrer Shows auch im Studio einzufangen. Das neue Album ist dabei ein wenig anders gewichtet, denn nach eigener Aussage wollte sie alles, was sie zu bieten hatte auf den Tisch legen um im Studio-Setting eine breitere Palette nutzen zu können. Das Ergebnis sind dann Tracks wie “Sweet Southern Sounds”, die mit mächtigen Gospel-Chören eben besagte Southern Sounds bemühen, die soulig/poppige Ballade “Off In The Blue”, Psychedelia à la “Fortune Teller” oder die abschließende Torchsong-Alt-Country-Blues-Ballade “Don't Say It” die erfreulich von der reinen Blues-Rock-Lehre abweichen und auch ihre gesanglichen Fähigkeiten stärker betonen. Das bedeutet nicht, dass sich nicht auch in diesen Tracks virtuose Soli befinden – aber eben auch wesentlich mehr. VÖ: 25.04. 4Rock & Pop
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