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MADNESS - 11.05. Columbiahalle Berlin

 
Madness waren in den 80ern echte Popstars. Wer das bei ihrem Auftritt in der Columbiahalle in Berlin nicht wusste, brauchte nur in die Menge zu gucken: Mittvierziger Eventpublikum wohin man sah. Dazwischen ein paar Punks und Skinheads. Es war der Rahmen für ein hervorragendes Konzert und jeder, dem die 40 Euro Eintrittsgeld zu viel waren, sollte sich ärgern. Das Publikum war von Anfang an auf der Höhe, genau wie die Band. Etwas dicker, aber immer noch äußerst stilsicher (zweifarbige Brogues, Tonic-Anzüge, Button-Down-Hemden) und vor allem spielsicher präsentierten sich die Nutty Boys bei ihrem Berlin-Besuch. „Baggy Trousers“, „One Step Beyond“, „Sun And The Rain“, „It Must Be Love“ – Ska-Pop-Perlen für die Ewigkeit, frisch und engagiert aufgeführt. 1980 war Madness bestimmt besser, aber auch 30 Jahre später sah man Suggs und Co. die Freude an, die ihnen ihre Musik macht. Doch die Jungs aus London können nicht nur alte Hits spielen. Immer wieder streuten sie Stücke vom exzellenten 2009er-Album „The Liberty Of Norton Folgate“ ein und bewiesen, dass sie immer noch eine ernstzunehmende Band sind. Text + Foto: Claas Weinmann
© 01. Juni 2010  WESTZEIT
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