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TONY REBEL, QUEEN IFRICA, EEK A MOUSE - 27.02.10 Dietrich-Keuning-Haus Dortmund

 

Zur 6. Ausgabe der Jamdown Party lud an dem schönen Vorfrühlingsabend des 27. Februar das Dietrich Keuning Haus in Dortmund ein. Als Warm-Up heizte Eek A Mouse zum Start seiner Europa-Tour die Massive richtig ein. Der „Bad Boy“ lieferte einen soliden Set mit seiner typischen Mischung aus Rap und Gesang ab. Unterhaltung mit Tiefgang präsentierte im Anschluss Queen Ifrica. Sexy Outfits erteilte sie eine Absage, erschien im kulturellen Kostüm und natürlich barfuss auf der Bühne. Ihre Mischung aus Roots und Dancehall des neuen Albums „Montego Bay“ kam beim Publikum richtig gut an, die Stimmung stieg. „I see myself as a revolutionarist“ erklärte sie, dann folgten kritische Töne gegen den Inzest („Daddy“) oder Rassenmord („Genocide“), die sie ohne den erhobenen Zeigefinger ansprechend auf der Bühne präsentierte. Im Publikum hatte mittlerweile jeder verstanden, dass sie hier etwas besonderes erleben durften.
Dabei spielte mit der C-Sharp Band eine der besten Newcomerbands aus Jamaika. Die spielten noch kurz zum Dub auf, dann kam Tony Rebel auf die Bühne. Der stellte natürlich im Bob Marley-Monat als Geburtstagsgruß zum 65. einige gut interpretierte Covers des Kings vor, die richtig gut ankamen. Dann folgte ein Rundumschlag durch sein eigenes, umfangreiches Repertoire an Hits. Die Stimmung wurde dabei richtig ausgelassen, alles tanzte, als würde es kein Morgen mehr geben. Fun Time gab es dann zum Abschluss, als Tony Rebel, Queen Ifrica und Eek A Mouse zusammen auf der Bühne „Forever Loving Jah“ spielten. Diese Jamdown Party war durchaus eine Werbeveranstaltung für die wachsende Reggaebewegung und entließ um drei Uhr morgens 800 glückliche Konzertbesucher.
Text + Foto: Paul Mülders
© 01. April 2010  WESTZEIT
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