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RICH HOPKINS & LUMINARIOS FEAT. LISA NOVAK - 17.04. Grend Essen

 
"Wir sind noch etwas geschlaucht vom Jetlag", gesteht Rich Hopkins nach ein paar Songs – schließlich ist der Auftritt im Grend das Eröffnungskonzert der diesjährigen Luminarios-Europatournee. Kein Wunder also, dass der Anfang der Show etwas weniger stürmisch ausfällt, als wir das von dem amerikanischen No-Nonsense-Rocker bisweilen gewohnt sind. Im ersten Teil gibt es vor allem Midtempo-Nummern à la "Walk Away" oder gar Balladesk-Countryeskes wie "Hurt You" zu hören, Songs, bei denen sich Hopkins merklich zurückhält und lieber Gitarrist Mark Zubia oder der Dame an seiner Seite, Lisa Novak, den Platz im Rampenlicht überlässt. Rund eine Stunde dauert es, bis er realisiert, dass das Publikum im Grend "the heavier stuff" viel mehr mag. Für den Rest des zweistündigen Auftritts wirkt er dann fast wie ausgewechselt. Kaum ein Solo, das er nicht in Neil-Young-Manier selbst spielt, kaum ein Song, der sich nicht zum echten Orkan auswächst. Die mehrfach geforderte Monsternummer "Paraguay" wird zwar nicht gespielt, dafür aber das ähnlich breit ausgewalzte "Lovely Heart", "das neue 'Paraguay'", wie Hopkins scherzhaft sagt. Spätestens danach ging, trotz des etwas verhaltenen Beginns, niemand mehr enttäuscht nach Hause!


Weitere Infos: www.myspace.com/richhopkinsandtheluminarios
© 01. Mai 2009  WESTZEIT ||| Text: Carsten Wohlfeld
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