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NIGHTHAWKS - 04.04. Domicil Dortmund

 
Vier Alben und eine Best-Of-Selection in elf Jahren. Da kann man sicher sein, dass die beiden Nighthawks bei ihren Konzerten aus einem umfangreichen Werk schöpfen können und die gesamte Bandbreite ihres Könnens präsentieren werden. Kennen gelernt haben sich der Düsseldorfer Bassist und Produzent Dal Martino (u.a. bei Wolf Maahn) und Reiner Winterschladen (NDR Big Band), der Trompeter aus dem Bergischen, schon 1991 bei der Gründung von Stefan Krachtens Loop-Jazz-Projekt Trance Groove. Bis zur ersten Nighthawks-Platte 1998 hatte man also schon die eine oder andere gemeinsame Jamsession absolviert. Will sagen: die beiden kennen sich und ihren Stil in und auswendig und passen auf der Bühne einfach perfekt zueinander. Die goldenen Zeiten des Nu-Jazz mit Vertrag beim Major sind zwar vorbei, live funktioniert und inspiriert diese Musik aber immer noch auf eine unnachahmlich charmante Art und Weise. Gelassenheit, Kommunikation und eine stete Verlässlichkeit machen diese relativ risikolose Jazz-Spielart zu einem willkommenen Anker in den Wirren der menschlichen Existenz. Live werden die beiden Vollblutmusiker noch von ebenso hochkarätigen Mitstreitern unterstützt: Thomas Alkier, Schlagzeug-Dozent an der Folkwang Hochschule, sorgte im Domicil auch bei seinen Mitmusikern für die eine oder andere rhythmische Überraschung und der unverwüstliche Jürgen Dahmen am Fender Rhodes spielte sich erwartungsgemäß den Arsch ab. Genau wie Markus Wienstroer an der Gitarre und Oliver Jäger an den Keyboards. Alles unerschütterlich zusammengehalten von Dal Martinos Bass, der einfach nur durchmarschiert.
© 01. Mai 2009  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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