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DIE >OBERHAUSENER< - Provokation der Wirklichkeit

 
(edition Filmmuseum)
2012 jährte sich zum fünfzigsten Mal die Veröffentlichung des Oberhausener Manifestes, mit dem junge Regisseure den Tod von Papas Kino während der „VIII. Westdeutschen Kurzfilmtage“ 1962 formulierten. Es blieb nicht bei verbalen Provokationen, auf Zelluloid zeigte sich eine neue Definition des Wortes Film. In schwarz-weiß und in Farbe – die provozierte Film-Wirklichkeit schlug experimentell und mutig zurück. Eine zweiteilige DVD-Dokumentation zeigt einen Film von Peter Schamoni über die VI. Weltjugendfestspiele „Moskau ruft!“ oder Rob Houwers „Anmeldung“ über die Praxis der Wartelisten für holländische Altersheime. Das Prinzip: Abkehr von althergebrachten Schnulzenfilmen und überkommenen Sehgewohnheiten. Was einst als Skandal begann, hat sich längst etabliert. Wie jedoch die Anfänge der „Oberhausener“ in Filmbilder umgesetzt wurden, beleuchten Filme von Alexander Kluge, Edgar Reitz oder Ulrich Schamoni.
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© 01. August 2012  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
Video/DVD/CD-ROM

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