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ADOLF WINKELMANN - Die Ruhrgebietssaga

(Turbine Medien)
Aus der Ruhrgebietstrilogie wird nun die Rurhgebietssaga, indem man „Super“ mit Udo Lindenberg von 1984 noch mit dazu packt. Macht konzeptionell wenig Sinn, kann man doch der geschlossenen Einheit aus „Die Abfahrer“ (1978), „Jede Menge Kohle“ (1981) und „Nordkurve“ (1993) nicht noch einen halbwegs verwandten Film an die Seite stellen. So bleibt „Super“ ein Fragezeichen und kann in diesem Kontext nicht vergleichbar rezipiert werden. Über die drei anderen Filme gibt es kaum noch ein Wort zu verlieren. Denn wenn man über 30 ist, aus dem Ruhrgebiet kommt, oder es kennt und mag oder sich zumindest dafür interessiert oder einen kennt, der hier her kommt, oder schon mal von einem eingeladen wurde, der die Filme zu Hause hat und man sie sich dann ausgeliehen hat, oder man schon mal von jemanden besucht wurde, der von diesen Filmen erzählt hat, oder… man sieht, an Adolf Winkelmann kommt keiner vorbei. Die Trilogie eignet sich vor allem zur Bekämpfung von quälendem Heimweh, wenn am Horizont weit und breit kein Förderturm zu sehen ist.
© 01. Mai 2009  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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