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TINO HANEKAMP - So was von da

(288 Seiten, Kiepenheuer & Witsch, Köln 2011)
Tino Hanekamp arbeitete jahrelang als Musikjournalist, reiste durch die Welt und landete vor ein paar Jahren in Hamburg, wo er mit einem Freund aus Versehen einen Musikclub namens "Weltbühne" gründete, der dann aber abgerissen wurde. Heute ist er Miteigentümer und Programmdirektor des „Uebel & Gefährlich“, das mehrfach zum besten Musikclub Deutschlands gewählt wurde. Jetzt hat er einen ersten Roman geschrieben. Und -oh Wunder-, ein Musikclub steht im Zentrum der Geschichte. Oskar Wrobel auch. Er ist nicht nur ein komischer Kauz, sondern Betreiber des Clubs. Und hat nicht ein Päckchen zu tragen: Freundin weg, Schulden, ein hilfesuchender Freund, eine nervende Kiezzwerggröße und sein Club wird nach Sylvester abgerissen. Zur Lösung der Probleme bleibt ihm lediglich die Sylvesternacht. Gut, ein wenig vom Tag davor gibt es als Dreingabe. So kurz, wie die zur Verfügung stehende Zeit sind auch Tino Hankamps Sätze. Stakkatoartig. Dabei wird die Taktfrequenz der Sätze unter der nächtlichen Spiegelkugel schneller und schneller. In der gleichen Geschwindigkeit überschlagen sich die Ereignisse. Hochgeschwindigkeits-Kiez-Geschreibe, coole Rock'n'Roll-Poesie und rotzfreches Actionschauspiel. Und wie geht’s aus? Happy-End oder so? Selber lesen. Es lohnt. Die Hörbuch-Version mit Florian von Manteuffel als Sprecher ist im Audio Verlag erschienen.
© 01. Mai 2011  WESTZEIT ||| Text: Franz X.A. Zipperer
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