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TRACEY EMIN - Strangeland

 
(Blumenbar Verlag, 240 Seiten, 19,90 Euro)
Wenn das Leben mit fünfzehn schon vorbei ist, muss eine Menge passiert sein. Tracey Emin, radikale Künstlerin im Umfeld der Young British Artists, kann davon einen Roman singen. Als Selbstvermarkterin ihrer Kunst, ihres Körpers und ihrer Biografie hat sie sich weltweit etabliert, vielleicht sogar ausgebeutet. In ihrem ersten Roman ´Strangeland´ erlaubt sie vielfache Einblicke in eine Existenz, die aus ärmlichen Verhältnissen in eine von Skandalen umringte Künstlerinkarriere führte. Ihre Sprache ist genauso offen wie es ihre Skulpturen ind Installationen sind. Drei Sichtweisen - „Mother-, Father-, Traceyland“ -steuern das Buch durch ein bewegtes, vom Sex in Margate und andernorts geprägtes Leben. Aggressiv bis traurig, offenherzig bis verschlossen beansprucht sie wesentlich mehr als die 15 Minuten Berühmtheit, die Andy Warhol jedem Menschen zugesteht. Tracey Emin ist nicht weit vom Status eines Gesamtkunstwerkes entfernt - ihre Geschichte und Gedanken jedenfalls behaupten sich als wichtiger Baustein.
© 01. April 2009  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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