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TO THE RATS AND WOLVES - Game Of Thrones

Die Metalcore-Band To The Rats And Wolves veröffentlicht in Kürze ihr neues Album ´Dethroned´. Erst vor wenigen Monaten wurde die Essener Combo, die bereits mit u.a. Bring Me The Horizon die Bühne teilte, vom neu gegründeten Label Arising Empire gesigned. Gitarrist Danny Güldener erzählt im Interview von der Arbeit der vergangenen Wochen, den Studioaufnahmen und was es mit den aufwendigen Bühnenoutfits der Gruppe auf sich hat.

Ihr seid zwar schon seit einiger Zeit musikalisch aktiv, trotzdem gibt es sicherlich Leute, die euch noch nicht kennen. Kannst du die Entstehung eurer Band und euren Werdegang bis heute kurz skizzieren?

„Wir haben im Dezember 2012 unsere Band gegründet. Richtig aktiv wurde das Ganze erst 2013 mit der Veröffentlichung unserer EP ´Young.Used.Wasted.´. Seitdem durften wir quer durch Europa touren. Als wir dann 2015 unser Debüt-Album ´Neverland ´ veröffentlicht haben, ging alles ziemlich schnell. Der erste Plattenvertrag, Shows mit Bring me the Horizon, die ersten großen Festivals u.a das Summerbreeze und das With Full Force Festival. Ende 2015 ging es dann für uns das erste Mal auf Tour nach Japan, was bisher eines der größten Highlights für uns war und jetzt geht es mit dem nächsten Album ´Dethroned´ im September in das nächste Kapitel.“

Euer neues Album trägt den Titel „Dethroned“. Was hat es damit auf sich und wer soll eurer Ansicht nach „entthront„ werden?

„Wir haben uns mit dem neuen Album sehr hohe Ziele gesetzt. Vor allem was das musikalische angeht. Ich denke was wir tatsächlich ´enthronen´ wollen sind wir selber. 

Es steckt sehr viel Reflexion der letzten Jahre in diesem Album und wir denken, dass der Titel das Ganze ganz gut beschreibt.“

Wie lief der Recording-Prozess zu ´Dethroned´ ab? Wo habt ihr aufgenommen, wie lange am Album geschrieben und mit welchem Produzenten gearbeitet?

„Wir haben uns im Januar 2016 in unser Studio in Wesel verkrochen und mit dem Songwriting-Prozess begonnen. Wir haben dann ca. bis Juni an dem Album geschrieben. Produziert hat das ganze Daniel Haniß, zusammen mit unserem Schlagzeuger Simon. Daniel Haniß ist für uns mittlerweile schon Familie. Er begleitet uns als Produzent seit der ersten EP. Der Prozess an sich war für uns eine wichtige Erfahrung. Wir kamen sehr häufig an unsere Grenzen. Kreativität kann man einfach nicht erzwingen und wenn dazu dann noch die Zeit drückt, kann man schonmal ins Schwitzen kommen. Ich denke das Ganze hat uns musikalisch sehr geholfen. Wenn man an seine Grenzen kommt, gräbt man einfach auch mal viel tiefer und so entwickeln sich Songs in Richtungen, die man so nie selber direkt auf dem Schirm hatte.“  

Ihr integriert eine Menge elektronischer Elemente in euren Sound. Wie kam es dazu und wer aus der Band ist zuständig?

„Wir haben mit unserem Schlagzeuger Simon einen sehr kompetenten Mann was das angeht. Er ist auch Solo im elektronischen Bereich tätig und führt sein eigenes Studio, daher sind wir da bestens ausgestattet.“

Tragen eure eure Show-Outfits dazu bei, auf der Bühne alles hinter sich zu lassen, da ihr quasi in andere Charaktere schlüpft?

„Man kann dadurch wirklich alles um sich herum vergessen. Wir sind alle sehr anfällig für Lampenfieber und wenn man vor der Show in sein "Kostüm" schlüpft gibt es vor allem dem Selbstbewusstsein einen riesigen Push! Eine andere Rolle nehmen wir dadurch allerdings nicht an. Ich denke wir sind einfach die ganz normalen Typen nur mit Make-Up.“

Aktuelles Album: Dethroned (VÖ: 02.09.) (Arising Empire / Nuclear Blast)
© 01. September 2016  WESTZEIT ||| Text: Jannik Holdt
September 2016

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