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THE NEW ROSES - Rheingau rockt!

Schätze blühen oft im Verborgenen. Das gilt zumindest für The New Roses, eine junge Band aus der Ecke Deutschlands, wo die Loreley die Schiffsleute betört. Und doch, wer von dort kommt, wird –vermutlich auch aufgrund der Sangestradition der blonden, langhaarigen Dame- nicht mit Rock und Consorten in Verbindung gebracht. Wer dann auch ein Statement zum Besten gibt, wie Tim Opitz aka Timmy Rough es tut, „wir passen uns keinen Trends an, wir wollen Rock’n’Roll spielen“, der wird schon mal besonders kritisch beäugt. Der passt nicht in die Landschaft.

Außenseiter

„Es ist schon komisch und verwunderlich, wenn du traditionellen Rock, wie The Rolling Stones, Lynyrd Skynyrd oder Georgia Satellites liebst und dafür nur mitleidige Blicke deiner Genarationskumpel erntest, die überwiegend in Sachen New Metal oder Deutsch-Pop unterwegs sind“, gesteht Timmy Rough, „aber es hat den Vorteil, du musst dann auch keine weiteren Rücksichten mehr nehmen.“ Also wird die Liebe gepflegt und gehegt. In Urban Berz, Stefan Kassner und Dizzy Presley findet Timmy Rough exakt die Mitstreiter, die seine Liebe zu so unterschiedlichen Künstlern wie BB King, AC/DC, Kid Rock. Bruce Springsteen, Rose Tattoo, Aerosmith, Metallica oder auch The Black Crowes vorbehaltlos teilen. Und so hat die Welt plötzlich eine neue Rock’n’Roll-Band. Eine, die zwar die Tradition, in der sie steht, wie Muttermilch aufgesogen hat, aber auch eine deren kreativer Blick weit in die Zukunft gerichtet ist. Und damit eine, die die Welt wirklich braucht, weil sie bekannte Noten hernimmt und hinter ihnen musikalische Räume öffnet, die so bisher nicht zu hören waren.



Insider

Wie schnell The New Roses durch die Qualität ihrer Musik von Außenseitern zu Insidern werden, zeigen Auftritte mit ZZ Top, Black Stone Cherry, Joe Bonamassa, Molly Hatchet und den Toten Hosen. Die zeigten sich vom Schaffen der Rheingauer Jungs so beeindruckt, dass sie zum Teil persönlich darauf bestehen, The New Roses im Vorprogramm zu haben. Der inzwischen verstorbene Deep Purple-Gründer Jon Lord ist gleich so angetan von der kraftvollen Stimme des Frontmanns, dass er ihn für sein Soloprogramm engagiert. Das spornt weiter an. „Wir versprechen emotional aufgeladene, textintensive Stromgitarren-Balladen in Breitwand-Qualität, pure Rock’n’Roll-Perlen und massige Metal-Schwergewichte“, kündigt Timmy Rough an. Und wer The New Roses kennt, weiß, die versprechen nicht nur, die halten auch ihre Versprechen. Jedoch bereits mit dem Vorliegen dieser aktuellen EP ist Timmy Rough seinem und dem Traum der Band ein ganzes Stück näher gekommen: „Ich will mit meinen Jungs, den eigenen Stücken durch die Welt zu reisen, Konzerte zu geben und damit Menschen glücklich machen.“

Aktuelles Album: The New Roses EP (Last Bullet / Soulfood)
© 01. Februar 2013  WESTZEIT ||| Text: Franz X.A. Zipperer
Februar 2013

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