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ISABEL KREITZ - Die Sache mit Sorge - Stalins Spion in Tokio


(Carlsen Verlag, Euro 19,90) Shanghai 1930, die Atmosphäre ist angespannt. Europäer genießen nicht gerade das Vertrauen der einheimischen Bevölkerung; der Boxer-Aufstand (1900) und die Folgen liegen den Chinesen noch zu schwer im Magen. Japans Großmachtgelüste tragen auch nicht zur Entspannung bei. Der Journalist Richard Sorge gehört zu den wenigen, die sich scheinbar mühelos überall bewegen können. Doch neben seiner offiziellen Tätigkeit ist er überzeugter Kommunist und spioniert für die Sowjetunion. Tokio, zehn Jahre später. Als Freund des deutschen Botschafters hat Sorge überall Zutritt und nutzt seine Kontakte. Gut drei Wochen vor dem Überfall auf die UdSSR erhält er bei einem feucht-fröhlichem Gelage die entscheidende Information ...
Isabel Kreitz („Schlechte Laune“…) ist beiliebe keine Unbekannte in der deutschen Comicszene. Seit gut anderthalb Dekaden sorgen ihre Veröffentlichungen immer wieder für Diskussionen. Egal, ob es um den S-Bahnsurfer Ralf geht (zuletzt in „Gier“), alte Nazis („Ohne Peilung“, „Waffenhändler“ ...) oder um alltägliche Geschichten („Die Erfindung der Currywurst“). Allen gemeinsam sind die intensive Arbeit am Stoff, die akribische Umsetzung und die meisterliche Beherrschung ihrer Kunst. Erstaunlich ist dabei allenfalls das sie scheinbar mühelos mit jeder neuen Veröffentlichung noch "einen drauf setzten kann". Dies gilt natürlich auch für Ihr neues Masterpiece, das nicht nur historische Pflichtlektüre ist sondern selbstverständlich auch als Story überzeugt.

Weitere Infos: www.carlsen.de/web/comic/index
© 01. August 2008  WESTZEIT ||| Text: Bert Dahlmann
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