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CLUB TRANSMEDIALE 09 „HOWL OF THE OWL“ & „RASTER-NOTON.RHYTHM_SCREEN“ - 28.01.09

 
Maria am Ostbahnhof, Berlin
„Structures“ war der Titel des diesjährigen Transmediale Festivals. Und wie jedes Jahre wäre man am liebsten überall dabei gewesen, denn die Transmediale ist wieder ein unbedingter place to be, wenn man sich für aktuelle musikalische Strömungen im multimedialen und künstlerischen Kontext interessiert. Bezüglich der gebotenen Strukturen konnten die beiden simultanen Veranstaltungen in der Maria am Ostbahnhof nicht gegensätzlicher sein. Die Jungs von Raster-Noton aus Chemnitz rückten mit der kompletten Chefriege Bretschneider, Bender und Nicolai, sowie den legendären Sheffield-Helden SND an, um audiovisuelle Strukturen zu präsentieren, wie sie definierter nicht sein können. Das Label vermittelt somit auch live eine komplette Weltanschauung, die zwar einerseits die strikte binäre Unterscheidung propagiert – eine Information ist entweder vorhanden, oder nicht -, andererseits innerhalb dieser eng gesteckten Grenzen die Dimension Dynamik fast neu erfahrbar macht. Ganz anders dagegen die Jungs von „Howl oft he Owl“: Lichens, Monno, Attila Csihar, Asva und Aethenor. Hier wurden Grenzen zwischen einzelnen Informationseinheiten aufgehoben. Vielmehr bildete ein kompletter Auftritt ein einziges, kaum noch teilbares Soundatom. Die ästhetischen Paradigmen konnten dabei höchst unterschiedlich sein. Eher dubbig-introvertiert bei Lichens, als Noise-Agonie mit Hang zum Black Metal bei Monno oder als ritualisierter Ego-Trip von Mayhem-Sänger Attila Csihar.
© 01. März 2009  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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