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NEULICH IN BELGIEN - Senator

 
Matty (Barbara Sarafian) hatte sich ihre Zukunft eigentlich etwas entspannter vorgestellt. Nach der Liebesheirat mit dem Kunstlehrer Werner und der Geburt der gemeinsamen Kinder hatte sie sich auf ein harmonisches, glückliches Familienleben gefreut. Inzwischen jedoch präsentiert das Idyll eher seine Schattenseiten: Matty, 41-jährig, fühlt sich umgeben von Krisen. Ihr Mann durchlebt seine Midlife-Crisis und ist zu einer jungen ehemaligen Kunstschülerin gezogen. Ihre älteste Tochter steckt mitten in der Pubertät, die jüngere Tochter glaubt, sie sei in der Pubertät und von ihrem Sohn, dem jüngsten, glaubt sie, er wäre froh, wenn er in der Pubertät wäre. Als sie dann auch noch dem jungen Lastwagenfahrer Johnny in den LKW fährt und dieser sich über die entstandene kleine Beule aufregt, wird es Matty zuviel: Lautstark teilt sie dem Trucker ihre Meinung mit und macht ihn so nieder, dass die beiden von der Polizei getrennt werden müssen. Die Beule mit Folgen bewirkt jedoch, dass Johnny sich in die resolute Frau verliebt und Matty ab da nicht nur einen hingebungsvollen Verehrer, sondern bald auch ein Problem mehr mit ihren Gefühlen hat.
Ausschließlich an Originalschauplätzen gedreht (lustigerweise heißt der Stadtteil von Gent, in dem die Handlung spielt, „Moskau“), kommt der Regieerstling von Christophe van Rompaey so ruppig lebensnah und tragikomisch daher, dass er nicht nur in Belgien zum Kassenschlager wurde, sondern auch die Filmkritiker in Cannes überzeugte.
Belgien 2008 / Regie: Christophe van Rompaey
Darsteller: Barbara Sarafian, Jurgen Dalnaet, u.a.
Kinostart: 16.10.2008

Weitere Infos: www.aanrijdinginmoscou.be
© 01. Oktober 2008  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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