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ES BEGAB SICH ABER ZU DER ZEIT… - Warner

 
Eigentlich glaubt man ja, dass es über das Leben Jesu nach rund 2000 Jahren Auslegungsgeschichte nicht mehr so viel Neues zu berichten gibt. Aber nachdem Mel Gibson mit seiner „Passion Christi“ bewiesen hat, dass es immer noch neue (wenn auch höchst umstrittene) Bilder für alte Geschichten zu finden gibt, und Dan Brown mit seinem „Sakrileg“ gezeigt hat, dass es immer noch alte Gerüchte gibt, die man hochkochen kann, scheint der Boden geebnet für eine ganz neue Sichtweise auf die tatsächliche „Geburtsstunde“ des Christentums. Drehbuchautor Mike Rich jedenfalls war von der amerikanisch-besinnlichen Weihnachtszeit so inspiriert, dass er begann, sich für die (in der Bibel recht spärlich dokumentierten) Vorkommnisse um Jesu Geburt zu interessieren. Einige Recherchemonate später legte er eine weit gespannte Drehbuchfassung vor, die sich als plausibelste Variante der Vorkommnisse um Maria, Joseph, Herodes, die drei Weisen, Zacharias und Elisabeth (Eltern von Johannes dem Täufer) und alle anderen präsentiert. Regisseurin Catherine Hardwicke greift diesen „Religionsrealismus“ auf und setzt die Geschichte akribisch historisch korrekt in Szene und entgeht dabei doch nicht der offensichtlichen Schwierigkeit: Wie stellt man eine Engelserscheinung historisch korrekt und psychologisch glaubhaft motiviert dar?
USA 2006, Regie: Catherine Hardwicke
Darsteller: Oscar Isaac, Keisha Castle-Hughes, u.a.
Kinostart: 07.12.2006

Weitere Infos: www.Nativity-DerFilm.de
© 01. Dezember 2006  WESTZEIT ||| Text: Chrisloew
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