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Max Goldt - Wenn man einen weißen Anzug anhat

Rowohlt, 1.Auflage Sept. 2002, 159 S., Eur 16,90
Der Strom der Texte von Max Goldt kennt scheinbar derzeit keine Grenzen. Kaum ist sein "Der Krapfen auf dem Sims" aus dem Blätterwald verschwunden, erscheinen Reviews zu seinem sogenanntem Tagebuch-Buch. Denn seine scharfzüngigen Kommentare zu den Eigenheiten des gemeines Volkes sind in dem vorliegendem Werk mit (Erstellungs-)Datum gekennzeichnet. Allerdings (Zitat): "Ein Tagebuch erlaubt formale Mogeleien sämtlicher Art. Es ist die freieste literarische Form, die es gibt." Der erste Eintrag stammt vom 06.09.2001 (...und ist ein Text aus dem Februar 2000). Adjektive und Eklats werden ebenso verarbeitet wie der Anschlag auf das World Trade Center, ein Mann auf einem Balkon erregt Goldt´s Interesse, die These, Bukowski prügelte nicht (jedenfalls nicht 1978 in der Hamburger Markthalle) wird aufgestellt, Damenbesuch empfangen. "Wenn man einen weißen Anzug anhat" ist ein...(Schockschwerenot)... Kleinod an vorzüglicher, kurzweiliger Unterhaltung für Menschen, die meinen, sie wären eventuell ein wenig Intellektuell. Oder so ähnlich.
© 01. November 2002  WESTZEIT ||| Text: Ralf G. Poppe
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