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EDUARDO RIZZO / BRIAN AZZARELLO - 100 BULLETS 1: DER ERSTE SCHUSS, DIE LETZTE RUNDE


(Panini Comics, 128 Seiten, € 14,95) Wir kennen wohl alle Situationen, in denen wir jemand anderen gerne den Hals umdrehen würden. Doch einerseits gehen die Momente meist schnell vorbei, andererseits gibt es da auch noch eine gewisse Scheu vor der unangenehmen Folgen einer solchen Tat. Doch was wäre, wenn wir keinerlei negative Folgen zu befürchten hätten?


Dizzy Cordova hat Mann und Kind bei einer Schiesserei verloren, sie selbst war jahrelang im Knast. Bei ihrer Entlassung bietet Ihr „Agent Graves“ die einmalige Gelegenheit sich an den wahren Mördern zu rächen. Er übergibt ihr eine Waffe, mit 100 Schuss Munition, bei deren Verwendung keinerlei Ermittlung durch die Polizeibehörden erfolgt und liefert auch gleich das Beweismaterial gegen die Schuldigen. Dizzy nutzt die Gelegenheit und wird nicht belangt.

Lee Dolan fiel einem üblen Hacker-Scherz zum Opfer, als er fälschlich als Kinderschänder diffamiert wurde. Auch ihm besucht Agent Graves …


Eduardo Risso gilt spätestens seit seinem Debütalbum „Parque Chas“ (1987, Text: Ricardo Barreiro) international als eines der größten Zeichnertalente überhaupt. „100 Bullets“, nach dem Szenario von Brian Azzarello war für ihn der große Durchbruch in den USA und setzt dort bis heute Maßstäbe für exzellente Comics, die mehr sind als der übliche tumbe Superheldenmainstream. Wer Frank Millers „Sin City“ mag, wird „100 Bullets“ lieben!

Weitere Infos: www.paninicomics.de

© 01. Juli 2007  WESTZEIT ||| Text: Bert Dahlmann
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