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AMANDA PALMER - 20.08.

Gebäude 9 Köln
Sieben Gründe, warum der Soloauftritt von Dresden-Dolls-Frontfrau Amanda Palmer in Köln eines der besten und unterhaltsamsten Konzerte des Jahres war.
1. Im Vorprogramm tritt der Magier (!) Paul Nathan auf und verzaubert das Publikum mit herrlichem deutsch-englischen Kauderwelsch und prima Tricks.
2. Amanda betritt wortlos die Bühne, „singt“ lippensynchron zu Ben Folds „Cologne“ und hält dabei – als Hommage an Bob Dylan – großformatige Karten mit ihrer Begrüßung hoch: Von „Hi“ über „I am so happy you all came“ bis zu „It is sort of hard to be up here all alone“.
3. Sie setzt sich ans Kurzweil-Piano, und gleich der erste Song ist „Ampersand“, eines der Highlights aus ihrem Solo-Erstling „Who Killed Amanda Palmer“.
4. Zu den neuen Songs gesellen sich obskure Coverversionen und Dresden-Dolls-Hits wie die nicht jugendfreie Version von „Coin-Operated Boy“ oder das grandios performte „Half Jack“.
5. Amanda kommuniziert bestens gelaunt ständig mit dem Publikum, erzählt von ihrer Zeit in Köln-Sülz und singt praktisch akzentfrei das Lied von der Seeräuberjenny aus „Die Dreigroschenoper“.
6. Sie spielt einen unlängst mit dem Schriftsteller Neil Gaiman verfassten Liebeskummer-Croonersong im Stile Sinatras, der unglaublicherweise „I Google You“ heißt.
7. Nach ungemein kurzweiligen 80 Minuten tritt Amanda für die letzte Zugabe ohne Mikro an den Bühnenrand und spielt – auf der Ukulele und mit gesanglicher Unterstützung des Publikums – Radioheads „Creep“!

Weitere Infos: www.whokilledamandapalmer.com
© 01. Oktober 2008  WESTZEIT ||| Text: Carsten Wohlfeld
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