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WILLARD GRANT CONSPIRACY - 25.05. Cultureelpodium Roepaen Ottersum (NL)

 
In Deutschland spielte das eigens für diesen Zweck kreierte Pilgrim Orchestra nur eine einzige Show in Berlin. Kein Wunder, bei dem Aufwand, den es mit sich bringt 11 Musiker (ohne Howe Gelb, der mit seinem Bassisten charmant zurückhaltend und betont freistilig den Support machte) und unzählige Instrumente durch die Gegend zu chauffieren. Rein künstlerisch lohnte sich die Sache allemal. Zusammen mit Co-Komponist, Malcom Lindsay, Chris Eckman und diversen WGC-Stammgästen schuf Robert Fisher eine livemäßig neu definierte musikalische Erweiterung zum aktuellen Album Pilgrim-Road, bei dem am stärksten ins Ohr fiel, dass die auf der Scheibe dominierenden Streicherarrangements umsichtig auf andere Instrumente - namentlich Bläser und Keyboards - verteilt wurden. Somit klang alles ganz anders als auf Scheibe - blieb dieser aber im Geiste dennoch treu. Älteres Material fügte sich - sorgsam thematisch ausgewählt - nahtlos in das Soundgefüge ein und zum Schluss gab es mit "Soft Hand" sogar einen moderaten Rock-Moment. Sehr viel besser hätte man das nicht hinbekommen können. Im Herbst kommt Robert noch mal auf eine Tour in kleinerem Rahmen.
Text + Photo: Ullrich Maurer
© 01. Juli 2008  WESTZEIT
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