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INTERPOL - 16.09.04, Berlin

 
Maria am Ufer
Es gibt mindestens drei sehr gute Gründe, warum man bei einem Interpol-Konzert einfach dabei sein muss. Erstens besteht das Publikum der New Yorker Band zu bestimmt 70 % aus kleinen Mädchen (es geht hier um Körpergröße!), was es sogar Kleinwüchsigen wie mir erlaubt, während des ganzen Konzerts die Band zu sehen. Der zweite Grund ist gleichzeitig die Erklärung für den ersten: Interpol sind definitiv the sexiest band from NYC. Bei Sänger Paul Banks kann man sich gar nicht entscheiden, ob er aussieht wie River Phoenix oder der junge Kevin Bacon. Und Gitarrist Daniel Kessler könnte auch direkt aus „The Graduate“ entstiegen sein. Dann natürlich Bassist Carlos: gemeißelter Seitenscheitel, weißes Hemd, schwarze Armbinde und Pistolenhalfter – totally Interpol. Drummer Samuel Fogarino ist übrigens der einzige, der vor der Zugabe die Krawatte ablegen darf. Trotzdem sitzen die Frisuren perfekt und die chicen Anzüge werden nicht durch Schweißflecke ruiniert – keine Ahnung, wie die das machen. Interpol wissen halt, was sie ihrer Ästhetik schulden – sie sind die Kraftwerk des NYC Rock. Ach ja, der dritte Grund ist selbstverständlich ihre Musik. Die Songs des neuen Albums „Antics“ vermitteln weiterhin eine klaustrophobische Nähe zu 80er-Visionen á la Joy Division, gepaart mit einem unerbittlichen musikalischen Exerzierschritt, der vor allem in Berlin gut ankommt.

Weitere Infos: www.interpolny.com
© 01. Oktober 2004  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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