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MONO - 11.03.04

Magnet Berlin
„Tokyo Post Rock“ versprach die Ankündigung, doch die angedeutete Entspannung musste man sich erst einmal schwer verdienen. Denn die Lokalmatadore The Ocean hatten die Rolle der Antagonisten übernommen. Auf der kleinen Bühne tummelten sich mindestens 100 Gitarristen und ebenso viele Sänger und zelebrierten Noise Metal an der Schmerzgrenze. Wie Elfen erschienen dagegen die vier Japaner von Mono; z. B. zierliche Tamaki mit Trägertop und Riesen-Bass vorm Bauch. Mit dem neuen Album im Gepäck spielte die Band mit den perfekten Frisuren – sollen so aussehen wie selbst geschnitten – das alte Laut-Leise-Spiel in Reinkultur. Mogwai und Godspeed! ließen grüßen. Hoch konzentriert pendelten Mono zwischen Wall Of Sound und Ambient. Vom bisherigen Live-Credo ‚kill the audience by sound’ war zum Glück nicht mehr viel zu merken, dazu sind die neuen Stücke zu positiv. So konnte dann auch jeder mit einem glücklichen Lächeln den Saal verlassen.
© 01. Juni 2004  WESTZEIT ||| Text: Dennis Behle
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