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KAADA PATTON - Live

(Ipecac/Soulfood)
Die Verpackung verspricht uns ein Konzert (Roskilde 2005) als Film Noir; einen Film Noir mit Mike Patton in der Hauptrolle, gewissermaßen als Edward G. Robinson oder Humphrey Bogart. Zugegeben, – eine tagträumende Vorstellung, obwohl Patton natürlich alles andere ist als ein lakonischer Zyniker, der – wie es Bogart zu widerfahren pflegt – von den äußeren Umständen zur Tat getrieben wird. Nein, Pattons Tatmenschentum und Umtriebigkeit nähren sich aus anderer Quelle. Schon ein kurzer Blick in vorliegende DVD macht dies überaus deutlich: Mike Patton ist nach wie vor ein unverbesserlicher Rampensteher. Da kann er sich noch so sehr in ein Ensemble – in diesem Falle das des Norwegischen Komponisten John Erik Kaada – einreihen lassen, zu guter Letzt siegt der ökonomische Drang zur Aufmerksamkeit, und Patton verspritzt in gewohnter Grandezza sein fluides Suffragium über die willfährig versammelte Schar der Adepten.
2 P.
© 01. Februar 2008  WESTZEIT ||| Text: Bastian Stoppelkamp
Video/DVD/CD-ROM

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