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JOHNNY CASH - America

 
(Sony BMG)
So auf den Punkt gebracht wie es das Inner-Sleeve-Foto ausdrückt, ist die Beziehung von Johnny Cash zu seinem Land Amerika nicht besser darstellbar: Cash en face zum Betrachter, im Hintergrund im Profil ein Indianer im vollen Kopfschmuck. Sein kontroverses Verhältnis zur amerikanischen Gesellschaft äußerte sich in einem Wort: Black. Darunter passte seine Haltung zum Vietnam-Krieg und zur eigenen Familie, zur Rassentrennung und zur Indianerfrage. In entsprechenden Kapiteln (Land, Freedom, Protest, Justice) dokumentiert die DVD "America" die zwiespältige Verbindung vom Men in Black zu Land und Leuten. Die üblichen Verdächtigen kommen zu Wort – Bob Dylan, Kris Kristofferson, Al Gore. Bisher unveröffentlichte Konzertmitschnitte, Szenen aus Spielfilmen mit Johnny Cash ("Five Minutes To Live") und Studioaufnahmen geben ein Bild wieder, das bekannt ist und trotzdem neue Einsichten in Cashs Leben gewährt. "Mein Vater hatte eine dunkle und eine helle Seite," sagt sein Sohn John Carter Cash. Johnny Cash verkörperte viele musikalische Stile – Country, Gospel, Rock'nRoll. Er spielte mit Dylan, Eric Clapton, Neil Young, Joni Mitchell. Ihm waren Drogen nicht fremd und die Häftlinge in San Quentin waren seine Freunde. Der dunkle und der helle Johnny Cash – die DVD (und die Audio-CD mit der Filmmusik) zeigt es offen und ehrlich: "This Land Is Your/My Land".
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© 01. März 2009  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
Video/DVD/CD-ROM

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