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INSTITUT FÜR MEDIENARCHÄOLOGIE (Hg.) - Zauberhafte Klangmaschinen

(Schott, 251 Seiten, 24,95 Euro)
Klangmaschinen gibt es nicht erst seit der Erfindung elektronischer Apparaturen zur Klangerzeugung. Ächzend und stöhnend, grummelnd und fiepend tönte es schon in den Kindertagen mechanisch angetriebener Musikinstrumente (Lochkartentechnik, Luftstromzufuhr) Mitte des neunzehnten Jahrhunderts durch Konstrukteursstuben (Henry Fourneaux, Claude Félix Seytre). Das Aufnehmen und Reproduzieren von Musik lief parallel zur Industrialisierung (Webstühle, Lochkartentechnik) ab. In einem reichlich bebilderten Standardwerk gehen einundzwanzig Autorinnen und Autoren der Geschichte von achtunddreißig Klangmaschinen auf den Grund. Was ist ein Theremin? Wie funktioniert das Volkstrautonium? Wer baute das Mellotron? Wofür braucht man ein Ultraphon? Diese und andere Fragen beantwortet das Buch als erste Nummer der Reihe "Vergessene Zukunft", das sich den Erfindungen von der "Sprechmaschine bis zur Soundkarte" widmet. Kurze Rubriken wie technische Daten und Funktionsweisen machen aus dem Buch ein Nachschlagewerk, in dem sich die Geheimnisse außerinstrumentaler Klangerzeugungen offenbaren. Das Buch ist gleichzeitig Begleitmaterial zur gleichnamigen Ausstellung in der Kulturfabrik Hainburg (bis 19. April 2009).
© 01. Februar 2009  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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