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PIA MICHAELA HEIDENREICH - Mehrkörperproblem

 
Kadmos Kulturverlag, 217 S., 16,90 EUR
Mit mangelndem Mathematikverständnis kann, muß und will ich nicht kokettieren - nein, die Zahlenwelt war mir während der vielen in Schulen und Universitäten verbrachten Jahre keineswegs ein Land voller schwer nachvollziehbarer Probleme. Aber auch wenn Heidenreich gleich zu Beginn klarstellt: "Modelle sind (...) nicht mehr als spartanische Demoversionen der Wirklichkeit", musste ich mir spätestens ab Seite 50, als alle Dimensionen aufgewickelt in Schnittebenenmustern und Seperatrizen versanken, eingestehen, daß die geschilderten Bahnberechnungen stark vereinfachter Punktesysteme meinen Verständnishorizont längst überschritten hatten. Doch das so simpel erscheinende (und nebenbei uralte) "Mehrkörperproblem" birgt neben wildem Rechenzauber auch einiges Unterhaltungspotential. Und das nutzt dieses wundervoll leicht geschriebene Buch bestens: zwischen simplen, dennoch verwirrend schönen und auch komplexe Überlegungen zuweilen nahezu genial einfach darstellenden Grafiken bietet es eine Menge von etwas, vor dem der Verlag schon im Klappentext warnt: "Gefahr schwerster Erkenntniserweiterungen!"
© 01. Mai 2015  WESTZEIT ||| Text: Karsten Zimalla
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