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Atlas 2013 – 21. Bundeswettbewerb Kunststudentinnen und Kunststudenten stellen aus - Bundeskunsthalle Bonn

In Deutschland kümmern sich vierundzwanzig Kunsthochschulen um akademisch ausgebildeten Künstlernachwuchs, die sich im Zwei-Jahres-Rhythmus in einer Ausbildung miteinander messen. Zum zehnten Mal findet der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Wettbewerb, der seit 1983 besteht, in der Bundeskunsthalle in Bonn statt. Organisatorisch zeichnet das Deutsche Studentenwerk verantwortlich.

Abb. oben: Preisträger 2011: Michael Roggon, break together, 2010, Foto: David Ertl, 2011

Abb. unten: Preisträger 2011: Michele Di Menna, A Walk Through, 2010, Foto: David Ertl, 2011

Der diesjährige Wettbewerb trägt den Titel „Atlas 2013“: wie ein Atlas soll der Wettbewerb die aktuelle deutsche Kunsthochschullandschaft kartografieren und ordnen. Zum ersten Mal erhalten die jungen Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, ihre Werke öffentlich unter professionellen Bedingungen zu zeigen. Viele von ihnen erleben ihre Arbeiten erstmals in Museumsräumen, und sie erfahren erstmals, wie die Kunstkritik sie unter die Lupe nimmt. Der repräsentative Katalog ist als bleibendes Dokument des Wettbewerbs genauso wichtig wie die Ausstellung selbst. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Ausbildung in Deutschland. Es sind alle Medien zugelassen: Malerei, Bildhauerei, Performances, Audio/Video, Installationen, Film, Grafik, Fotografie. Der Wettbewerb bietet die Gelegenheit, sich detailliert mit den Positionen der jüngsten Künstlergeneration auseinander zu setzen. Eine eigene Webseite – www.kunstwettbewerb.de – stellt die Künstlerinnen und Künstler vor. Die Nominierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag in den Händen der jeweiligen Hochschule, die jeweils zwei Studierende entsendet.
Sechsundfünfzig Künstlerinnen und Künstler – darunter vier Künstlerpaare und eine fünfköpfige Künstlergruppe – bestreiten die Wettbewerbsausstellung und stellen sich der dreiköpfigen Jury: Ulrike Kremeier, Direktorin dkw. Kunstmuseum Dieselkraftwerk Cottbus; Roland Nachtigäller,
Künstlerischer Direktor Marta Herford; Nicolaus Schafhausen, Direktor der Kunsthalle Wien. Die Jury vergibt Preise im Gesamtwert von zwanzigtausend Euro und zwei Arbeitsstipendien im Künstlerhaus Schloss Wiepersdorf (Land Brandenburg, südlich von Berlin). Die Preisverleihung findet am 2. Mai 2013 um 19 Uhr auf dem Museumsplatz vor der Bundeskunsthalle statt.
03.05. - 02.06.2013
Kunst- und Ausstellungshalle der Bundesrepublik Deutschland, Friedrich-Ebert-Allee 4, 53113 Bonn
Tel.: 0228-9171-0
Geöffnet: di, mi 10 – 21, do – so 10 – 19 Uhr
E-Mail: info@bundeskunsthalle.de
Weitere Infos: www.bundeskunsthalle.de www.kunstwettbewerb.de
© 01. Mai 2013  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
Kunst

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