(Mother Jinx /www.johnnydowd.com)
Er hatte sie alle, Miranda, Nancy, Linda und Sherry. Vier von dreizehn Frauen, die Johnny Dowd auf „No Regrets“ besingt. Frauen, die er kennt, imaginär oder aus dem Fernsehen. „Ich liebe sie alle“. Sagt Dowd und bastelt um die Vertreterinnen des weiblichen Geschlechts eine Aura des Mystischen, des Poetischen, des Ironischen. Mal schleppt sich ein Blues dahin, mal ächzt eine zerhackte Melodie unter einem quietschbunten Trommelklang, mal wummern ein dicker Bass und eine Swing-Melodie im satirisch betrachteten Weiblichkeitsverehrungssystem. Kein Bedauern, sagt Johnny Dowd. Auch keine süßen Nettigkeiten am laufenden Band, sondern direkte, zur Avantgarde sich neigende schräge Musik, die trotz der vertrauten Mädchennamen im Titel ihre vertrackten Wendungen in jedem Song behält.5
VÖ: 03.05.
Rock & Pop
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