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HORSE FEATHERS - 15.04.2011

 
Grend Essen
Die Karohemden, die Bärte, die heimelige Lagerfeueratmosphäre: Auf den ersten Blick könnte man Horse Feathers für eine der vielen, vielen Bands halten, die der derzeitige Indie-Folk-Boom aus den Proberäumen in Portland, Oregon, auch zu uns herüberspült. Beim Auftritt des US-Quartetts in Essen wird allerdings schnell klar: Horse Feathers sind anders. Statt Leadgitarre und Bass verströmen an diesem Abend Geige, Cello und singende Säge (!) wohlige Melancholie. Schwermut kommt trotz vieler exzellenter Songs über Einsamkeit und Verlust allerdings nicht auf. Immer wieder witzeln die Musiker über die dem Grend gegenüber gelegene Spielothek, Cellistin Catherine wähnt sich kichernd, aber fälschlicherweise im wilden Teil der Stadt, während Drummer Matt so tut, als könne er gar nicht schnell genug runter von der Bühne und ran an den Blackjack-Tisch kommen. Das Publikum ist begeistert und verlangt den vieren am Ende sogar eine ungeplante zweite Zugabe ab!

Weitere Infos: horsefeatherstheband.com
© 01. Mai 2011  WESTZEIT ||| Text: Carsten Wohlfeld
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