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AMY McDONALD - 06.03. Gebäude 9 Köln

Amy MacDonald gehört zur neuen Generation junger britischer Songwriterinnen, die mit ihrer unbekümmert selbstbewussten Art den Nerv der Zeit getroffen zu haben scheinen. Praktisch jeder der Titel ihres Debüt-Albums „This Is The Life“ wurde vorab als Single ausgekoppelt und genau diese Tracks gab es auch beim Kölner Konzert auf ihrer ersten Headliner-Tour zu bewundern. Nachdem der Australier Liam Gerner eine sympathische akustische Performance hingelegt hatte und sich als Live-Act durchaus empfahl, bot Amy dann etwas, was man als „No-Nonsense-Show“ bezeichnen könnte. Etwas rockiger, düsterer und abgespeckter als auf der teilweise recht plüschig/poppig arrangierten CD spielte sie die Tracks ziemlich straight und ohne viel Brimborium – und scheiterte dennoch nicht. Das lag zum einen an ihrer wirklich ungewöhnlichen, kräftigen Gesangsstimme, die sie live als ziemlich inbrünstige Person erscheinen läßt, und an der sympathischen Art, in der sie – mit breitem schottischen Akzent – auf das Publikum einging und kleine Geschichten zu ihren Songs zum besten gab. Amy MacDonald zeigte bereits bei diesem Konzert, das sie nicht nur ein One-Day-Wonder ist, sondern durchaus auch Potential für eine längerfristige Karriere hat.
Text + Photo: Ullrich Maurer
© 01. April 2008  WESTZEIT
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