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MIKE EVANS - New York City Rock

 
(Ventil Verlag, 280 S., 14,90 EUR)
Nach Beendigung der Lektüre von “New York City Rock” stellt sich die Frage, ob es noch irgendwo eine andere Metropole auf der Welt gibt, in der Rockmusikgeschichte entstanden ist und gepflegt wurde. Selbst die urtypische britische Band The Beatles erhielt im Big Apple die Meriten, die letztlich ihren weltweiten Ruhm begründeten. Von den rock-pop-ulistischen Anfängen in der 28th Street unter dem Namen Tin Pan Alley über das Doo Wop-Fieber und Folkszenerien bis zum New Wave, Punk und Avantgarde Jazz in der Knitting Factory beschreibt Mike Evans die Blüte- und Verwelkzeiten in New York. Die Konzentration diverser Musikstile über einen Zeitraum von fünfzig in der Weltstadt ist auch heute ungebrochen. Impulse und Neuerungen finden dort oft ihren Ursprung, wo eigentlich schon alles erfunden und wieder verbannt wurde. Das Buch ist eine äußerst kurzweile Lektüre, wegen des zeitlichen Umfangs zwar kompakt verpackt, aber immer informativ und weitgehend erschöpfend. Wer in welchen Clubs auftrat und bei welchen Labels unter Vertrag stand und wer zum inneren (musikalischen) Zirkel in Andy Warhols Factory gehörte – Evans hat es aufgeschrieben und, im Appendix, mit wichtigen Platten- und Buchlisten versehen. Das The Strokes ein New York Rock-Revival eingeleitet haben, zeugt vom aktuellen Stand des Buches, das als Musikgeschichtsbuch in jedes Regal gehört.
© 01. April 2004  WESTZEIT ||| Text: Klaus Hübner
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