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WAKE THE TOWN -

Ende 2010 landete Dancehalldiva CECILE im Kombination mit DJ Fresh mit „Golddust“ in den Charts der meistverkauften Downloads. Wohin so etwas führen kann zeigt das neue Album „Jamaicanization“, das zu größten Teilen von dem deutschen Topp-Producer Ben Bazzazian produziert wurde und von dem kölner Label Kingstone Records herausgegeben wird. Hochkarätige, moderne und massenkompatible Dancehallriddims garantieren für tanzbaren Spaß bei sexy Lovesongs mit Stil wie „Where You Want Me“ oder „When You´re Gone“ auf dem Cardiac Bass Riddim. Daneben gibt es bekannte Tracks wie „Woot Woot“ auf dem Smokin´Riddim oder das massive „Nah Stress Over Man“ auf dem Street Bullies Riddim. Nach der ersten Single „Singing This Song“ geht bei „Hey“ feat. Agent Sasco richtig die Party ab. Massiv, big Hit! Cecile wirkt in ihren Songs gereift mit Gefühl für Aussagekraft und Eingängigkeit. Weitere Hitgaranten sind „Step Aside“ und das massive „Wicked And Wild“ feat. Million Stylez. Ganz klar, „Jamaicanization“ ist ein epochales Dancehallalbum, das neue Maßstäbe des Genres setzt und ganz hoch nach oben kommen wird!
V.A. „The Biggest Reggae One-Drop Anthems 2011“ (Greensleeves) präsentiert die Werkshow des One Drop in Jamaika. Der Gewinner dieses Jahr ist neben Gappy Ranks ganz klar Tony Rebel mit seinem wunderbaren “I Can´t Recall“, das dem politischen Schwindel gekonnt die Zähne zeigt. Weiter gibt es zwei fette Tracks von Romain Virgo, wobei besonders das brandneue „Wha This Pon Me“ heraus ragt. Daneben gibt es Hits von Gentleman, Alborosie, Queen Ifrica und interessante Newcomer wie Copper Cat oder The Green. Bei so viel schöner Musik hätten wir uns eigentlich einen besseren Sommer verdient!
„Ear“ (Embassy Of Music) heißt das neue Album von Seeed-Sänger BOUNDZOUND. Es präsentiert eine Fusion von Afropop, HipHop und Dancehall. Der Sound lebt von heftigen Synthies, während die erste Single „Bang“ im Elektro-Dancehall wurzelt. In sehr dichten Arrangements geht allerdings die Message des Albums streckenweise unter.
CASHMA HOODY aus Frankfurt bringen mit „Weiter“ (CKP/Hoodymusic) ihren mittlerweile achten Longplayer an den Start, der allerdings mit nur sieben Tracks etwas kurz ausfällt. Im Roots Reggaegewand mit rockigen Gitarren gefällt der Opener „Identity“ sogar Dancehall-Expertin Jamo richtig gut. Danach gibt es meist auf Deutsch getextete Songs mit Gefühl.
Erfrischend anders kommt das Debüt von THE TIPS „High Soberity“ (Rotlicht Records) aus Neuss. Das Album klingt mit einer Mischung aus Reggae, Dub und Punk richtig gut. Als Vorbilder geben sie Sublime an. Die können spielen, sollte man sich merken oder am besten direkt in das Album reinhören.
ZIGGI RECARDO (Greensleeves) prophezeit auf seinem gleichnamigen Album die Revolution. Als Zeichen sieht er die Rezession und die Globalisierung („New Day“). Die soften, je nach Geschmack mit HipHop, Jazz oder Rockpop gewürzten Reggae-Riddims hat er alle selbst produziert. In seinen Texten analysiert er aus europäischer Sicht intelligent die aus der Inflation resultierende Armut im Volk als Ventil der Unzufriedenheit. Dazu gibt es gelungen Kombinationen mit Etana („All My Life“) oder „Jah Alone“ feat. Tippa Irie & Omar Perry.
Mit einer Gitarre wie dem neuen, selbstgebauten Instrument von ALBORSIE hat früher schon Peter Tosh in Deutschland Auftrittsverbot gekommen. Na ja, vielleicht haben sich die Zeiten geändert. Das neue von Alborosie und Clinton „Spezialist“ Dillon produzierte Album „2 Times Revolution“ (Greensleeves) hat es jedenfalls auch in sich. Grooviger, moderner Reggae mit fetten Bässen ist hier Programm. Gelungene Combinations sind „Respect“ feat. Junior Reid und der gefühlvolle Lovesong „You Make Me Feel Good“ feat. Etana. Die Revolution soll in Jamaika stattfinden, Alborosie greift in Songs wie „Tax War“ auf King Jammy´s Higgler Move Riddim oder dem percussiven, wunderbar kreativ arrangierten „What If Jamaica“ soziale und wirtschaftliche Themen des Islands auf. Musikalisch dreht das Album im Verlauf weiter auf und liefert mit „Soul Train“ ein echtes Highlight. Big up, ein Album für Genießer.

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© 01. September 2011  WESTZEIT ||| Text: Paul Mulders
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