interviews
kunst
artexpo
cartoon
konserven
liesmich.txt
filmriss
dvd
vorlesungs-
verzeichnis

cruiser
agenda
live reviews
stripshow
lottofoon
kontakt

A
N
Z
E
I
G
E

DALIDA - NFP MARKETING UND DISTRIBUTION

 
„Besame mucho“ oder „Gigi L'Amoroso“: Jeder hat schon mal eines von Dalidas Liedern gehört oder auf einer Tanzfläche dazu getanzt, doch wenige könnten auf Anhieb Auskunft über die Person Dalida geben. Dabei ist ihr Liebesleben genauso wie ihre Karriere ähnlich spektakulär, wie die von Serge Gainsburg. Nur dass in Ihrem Fall der Faktor „Frau im Showbusiness“ hinzuzuzählen ist, denn es ist bei Weitem nicht selbstverständlich einen so unkonventionellen Lebensstil an den Tag zu legen, sich – ohne mit der Wimper zu zuckern – mit den Medien anzulegen und trotzdem eine der bedeutendsten Musikkarrieren der Welt hinzulegen. Nicht nur über 70 goldene Schallplatten, über 150 Millionen Tonträger und über 2000 aufgenommene Songs zählen zu Ihrem künstlerischen Nachlass, auch die erste diamantene Schallplatte ging an die Adresse der französischen Sängerin italienischer Abstammung.
Das vorliegende Biopic von Liza Azuelos basiert auf der einzigen offiziellen Biographie „Dalida. Mon Frére, tu écriras mes mémoires“ von Chaterine Rihoit und Dalidas Bruder Bruno Gigliotti (gespielt von Riccardo Scamarcio, im Film in der Rolle des „Orlando“) , der auch unter einem Pseudonym an der Drehbuchentwicklung mitwirkte. Der Film spannt einen Bogen von der Geburt der Sängerin 1933 in Kairo bis zu ihrem schicksalshaften Tod durch eine Überdosis Schlaftabletten 1987 in Paris. Durch die beruflichen Verpflichtungen des Vaters die Kindheit und Jugend in Kairo verbracht, wo ihr Ehrgeiz und Schönheit den Titel der „Miss Ägypten“ einbrachten. Die Ehe mit ihrem Entdecker Lucien Morisse (Jean-Paul Rouve) nach nur wenigen Monaten für das ungewisse Glück mit dem jüngeren Maler Jean Sobieski (Niels Schneider) in den Sand gesetzt. Ihren Freund und Gesangspartner Luigi Tenco (gespielt von Alessandro Borhgi) an einen Kopfschuss verloren. Dalidas Weg an die Spitze führte durch viele Engpässe, an der viele Künstlerkarrieren hätten scheitern können. "Dalida" gibt seinen Zuschauern das Rüstzeug an der Hand an seine Protagonistin zu glauben. Gleiches gilt auch für Sveva Alviti, die mit herausragendem Charisma den schwierigen Parkkurs bewältigt.
FR 2016, Regie: Liza Azuelos
Protagonisten: Sveva Alviti, Riccardo Scamarcio, Jean-Paul Rouve u.a.
Kinostart: 10.08.2017

Weitere Infos: www.Dalida-DerFilm.de
© 01. August 2017  WESTZEIT ||| Text: ellen_paris
Filme

Links

suche