
(Blickpunkt Pop/EFA)
Den Krawatten, Haarschnitten und französischen Filmpostern, die wir auf dem Cover des Sonny-Jim-Erstlings erblicken, und die uns mitzuteilen scheinen, dass die vier Regensburger in einer Zeitschleife irgendwann vor circa 30 Jahren festhängen, zum Trotz, ist die Musik fast ungewohnt modern. Während die Melodien aus dem ‚B‘-Umfeld (Beatles, Beach Boys, Blur) und die dünne, aber ungemein coole Gitarre noch das äußere Erscheinungsbild widerspiegeln, sorgen vor allem die "Wir-können-auch-billig"-80er-Jahre-Drumcomputer-Beats und die streckenweise an Underworld oder Air orientierten Vocals für einen Stilbruch. Ein wirklich stimmiges Album ist ihr Debut deshalb leider nicht, obwohl sich die zwölf Stücke als einzelne Songs ohne Frage samt und sonders Bestnoten verdienen.4
VÖ 4.2.
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