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POP(PE)´S TÖNENDE WUNDERWELT

Diverse

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New York City rappt nicht nur, sondern rockt anno 2019 auch wieder. Jedenfalls, wenn Monique Staffile sowie ihre drei Kollegen von HER auf dem neuen Album „Black And White“ (www.her.rocks) ihren ureigenen Mix aus Glam-, Punk- und Hardrock-Riffs über ihre „Deep Purple-Orgeln“ wummern lassen, marginale HipHop-Anleihen anwenden, und diese Sounds auf „Strike A Fire“ mit Dub-Elemente verfeinern. 10 Tracks zwischen AC/DC, Brecht/Weill, Katy Perry und Lene Lovich! Diesen Monat on tour in Deutschland, Holland und der Schweiz! *****
Auch die FUN LOVIN´ CRIMINALS kommen aus NYC (USA). Sie sind jedoch bereits subjektiv erfahrene Haudegen, die zum Ende der 90er Jahre große Erfolge feierten. Und eben dort setzt „Another Mimosa“ (Second Wave / Sony) an: Sleazy Rocksounds treffen auf Groove, feine Riffs sowie eine Prise Soul. Insgesamt finden sich hier 12 Tracks, bei denen es sich zumeist um Neuinterpretationen alter Klassiker handelt – lediglich „Sunset“ ist brandneu. ****
Eher dem sanften, Synthesizer-orientierten Pop der 80er Jahre bzw. dem entspannten Wohlklang für gemeinsame Abende zu Zweit haben sich THE DEPTH AND THE WHISPER aus Kansas City (USA) verschrieben. Deren „The Waiting Is The Hardest Part“ (Motor / Edel) ist ein Monument der zärtlichen Rockmusik. ***
David Brent KEUNING ist hauptberuflich der Leadgitarrist von The Killers. Nun ist der aus LA (USA) stammende Musiker auch als Solo-Künstler in den oberen Klang-Sphären angekommen. „Prismism“ (Thirty Tigers / Alive) eröffnet gleich mit einem feinen Keyboard-Teppich, bevor retro-wavige Rockpopsongs mit E-Appeal Raum nehmen. Fans von A-Ha und New Order werden erfreut sein! ****
FRANCIS CONE aus Nashville (USA) dagegen wirkt auf „Late Riser“ (Thirty Tigers / Alive) subjektiv eher wie eine von Fleetwood Mac inspirierte Folkpop-Formation, deren rhythmisch-treibende Schmusesongs durch einen besonderen Nebel eingesungen wurden… **
Treibende, sphärische Soundteppiche bilden auch die Basis von LADYTRON aus Liverpool (UK). Nach einer gut siebenjährigen Pause geht mit „Ladytron“ (!K7) nun das sechste Album an den Start. Einerseits finden sich hierauf viele Innovationen aus den 1980er Jahren, andererseits beweisen sie, dass Computer zumindest teilweise doch rocken (können). VÖ: 15.02. ***
MOZES AND THE FIRSTBORN aus Eindhoven (NL) huldigen mit „Dadcore“ (Popup Records), ihrem dritten Longplayer, dem Low-Fi-Grunge und relativ ausgeflippten Hörerlebnissen, die gern auch in Mitsing-Mitklatsch-Strophen münden, die vermuten lassen, dass sie in einer Kirche aufgenommen worden waren… **
„The Gift“ (iGroove) ist das Geschenk von DEL FUME alias Tobias Tissi aus Zürich. In elektronischer Singer-Songwriter-Manier wird dabei melancholischer Pop mit latenten Elektro-Funk-Anleihen durch die Boxen getrieben. **
Der Berliner Rapper SIDO macht mit seinen „Kronjuwelen“ (Universal) auf zwei CDs seine Kooperationen mit diversen anderen Künstler(inne)n auf einen Schlag wieder zugänglich. Neben Popsongs mit Amanda, Adel Tawil finden sich (auf CD2) größtenteils Kooperationen mit anderen Rappern wie Kontra K, SDP, Capital Bra, Eko Fresh etc pp. Subjektiv zu viel Rap, zu wenig Sido. Schade. ***
Mit „Blinder Fleck“ (RecordJet / Soulfood/Edel) von KOWSKY kommt zudem noch ein Gitarren-Album aus Berlin, obwohl es eher so klingt, als käme es aus Österreich oder der Schweiz. Rauer Sprechgesang, gepaart mit wirbelnden Beats lassen eher Erinnerungen an Wanda wach werden, als das sie an die Hauptstadt-Szene erinnern. VÖ: 08.02. **
Die in Lahnstein bei Koblenz aufgewachsene CLARA LOUISE verheimlicht gar nicht erst, dass sie mittlerweile in Salzburg (Österreich) zuhause ist. Allerdings hört man auch ihr das wiederum nicht an. „Wenn man nichts mehr vermisst“ (47 Music / Loud Media) ist sowohl in Englisch („Home“) als auch in Deutsch eingesungen. Insgesamt klingen die zehn Lieder sehr fragil bis zerbrechlich. Fröhlichkeit kommt subjektiv eher selten vor, und die Stimme klingt wie ein Hauch… **
Ganz anders kommt ALEX AUER aus Heidelberg herrüber. Sein Album ist „Much Better“ (Recordjet/ Edel). Gäste sind Foo Fighters-Keyboarder Rami Jaffee und ein Weggefährte aus Mannheim, der zu Beginn des gemeinsamen Weges noch unbekannt war: Xavier Naidoo singt auf „Sing It out“ mit. Professionell-mitreißender Soft-Grunge-Groove-Rock wechselt sich ab mit Schmuseballaden, wie der selige Tom Petty sie auch hätte veröffentlichen können. ***
Weitere Infos: https://www.mediendienstleistungenpoppe.de/

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