Wergo/Note1 Woher kommt eigentlich das Vorurteil, die sog. "Neue Musik" wäre par se und immer einfach nur anstrengend und inkonsumabel? Dank Ensemble Modern, Kronos Quartett oder Zeitkratzer gelingt jedoch langsam der Schritt hin "zur Jugend". Auch die in Köln beheimatete musikFabrik versucht nicht den Crossover, sondern die Hinwendung, den Schritt raus aus den Elfenbeintürmen in Donaueschingen oder Darmstadt. Mit Smolkas "Rush (Hour in Celestial Streets)", Kagels "Orchestrion-Straat" (beides übrigens Ersteinspielungen) und Andriessens "Raconto dall ´inferno" wurden Stücke ausgewählt, die sowohl Nerds als auch "Gelegenheitshörer" ansprechen dürften und die durch Witz, Spielfreude und Können der musikFabrikanten auch adäquat präsentiert werden. ****
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