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HURTS - Kühl und kühn
Geschniegelt, heißt mit messerscharfen Scheiteln und gebügelt, heißt in todschicken Anzügen sitzen sich Adam Anderson und Theo Hutchcraft gegenüber und blicken kalt umher. Kalt und doch unglaublich ruhig und gelassen. Die beiden sind Hurts. Jene fast schon legendäre Truppe, und dies schon lange bevor sie die erste CD auf die Ladentische der Plattenläden wirft. Der Raum wird nicht nur von dieser Kühle durchweht. Sondern auch von Gerüchten und Legenden, die durchs Netz irrlichtern. Da ist von gemäßigtem Telefonterror durch Starproduzent Rick Rubin die Rede. Oder davon, dass die Modewelt, von Slimane über Michalsky bis zu Boss, der Band längst zu Füßen liegt. „Wir haben immer ein Geheimnis gemacht, um das, was wir musikalisch machen oder vorhaben“, gibt Keyboarder Adam Anderson mit einem verschmitzten Lächeln im Gesicht preis, „wir wollten nicht zu früh mit den Ergebnissen unserer Arbeit rausgehen. Dann basteln sich alle eben selbst eine Band und einen Klang in ihrem Kopf zusammen. Und jetzt müssen sie diese Bastelei des Fiktiven mit den Tatsachen unser Platte ‚Happiness’ vergleichen.“ |
SPERMBIRDS - Eroberer des Jungbrunnens?
Die Sprungkraft auf der Bühne hat nach 27 Jahren verständlicherweise etwas nachgelassen. Dennoch steht der Name Spermbirds wie eh für Kontinuität in Sachen ´innovativer Hardcore´. Zudem, so stellte sich im WZ-Interview bezüglich der neuerlichen musikalischen Höhensprünge heraus, verziert Spaßvogel Roger Ingenthron seine Statements immer noch mit einem ´Blab-blub´ am Satzende... |

Roy Lichtenstein – Kunst als Motiv - Museum Ludwig Köln In den Sujets der Pop Art der fünfziger und sechziger Jahre spielten die Werbung in Form analog angewandter Konsumanzeigen und Plakate und die furchtlose Requirierung von Gegenständen der Alltagskultur – von Suppendosen bis Waschmittelkartons, von Coca Cola-Flaschen bis zu den Mythen der Film- und TV-Welt – wichtige Rollen. Die Pop Art war ein radikaler Einschnitt in die hegemonial auftretende Malerei und die klassische bis moderne Skulptur. Pop Art veränderte nicht nur das Leben und das Freizeitverhalten an sich, sie schuf auch durch ihren Namen ständig neue Reibungspunkte. Die vom Begriff „populär“ abgeleitete Kunstrichtung behauptete sich insbesondere als Gegenstand für das Serielle, das leicht Verständliche und Zugängliche. |
A Star Is Born - Museum Folkwang Essen Das Image des Rock- und Popstars wird nicht nur durch seine künstlerische Leistung geprägt. Fast noch wichtiger ist sein öffentliches Erscheinungsbild, seine im Bild archivierte Duftmarke. Die Fotografische Sammlung des in einem Neubau untergebrachten Museum Folkwang zeigt als Hauptprojekt der Kulturhauptstadt RUHR2010 die Sonderausstellung „A Star Is Born. Fotografie und Rock seit Elvis“ mit circa einhundert Objekten aus sechs Jahrzehnten Rock- und Popmusik.
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