Moshi Moshi/PIAS/RTD
Meilyr Jones ist ein junger Mensch aus London, der vielen anderen musikmachenden jungen Menschen seiner Generation eins voraus hat: Man nimmt ihn wahr. Was ganz sicher der Qualität der Songs geschuldet ist, ein wenig aber vielleicht auch der (dezenten) Extravaganz des Interpreten. In seine ansonsten ziemlich SiSo(Brit)Pop-nahen Stücke flicht Jones nämlich nur zu gern (halbwegs) exotische InstrumentenFarbTupfen ein. Da erklingt schon mal ein Fagott (viele Hörer seiner Altersgruppe werden fragen, was das überhaupt ist), eine Harfe oder Amselgezwitscher - auch der (Falsett)Gesang kippt gern ins Exaltierte. Was sehr schön ist, genau wie der Umstand, im Brautkleid (oder war's ein OP-Hemd?) vor Leuten zu spielen, die sich eigentlich auf Richard-Hawley-Gemütlichkeiten eingerichtet hatten (wie z.B. im letzten Dezember zu Berlin geschehen). Nicht mal die Texte sind doof – also: Guter Mann, der Meilyr. 4Weitere Infos: www.meilyrjones.com
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