
In Deutschland kümmern sich vierundzwanzig Kunsthochschulen um akademisch ausgebildeten Künstlernachwuchs, die sich im Zwei-Jahres-Rhythmus in einer Ausbildung miteinander messen. Zum zehnten Mal findet der vom Bundesministerium für Bildung und Forschung geförderte Wettbewerb, der seit 1983 besteht, in der Bundeskunsthalle in Bonn statt. Organisatorisch zeichnet das Deutsche Studentenwerk verantwortlich.
Abb. oben: Preisträger 2011: Michael Roggon, break together, 2010, Foto: David Ertl, 2011Abb. unten: Preisträger 2011: Michele Di Menna, A Walk Through, 2010, Foto: David Ertl, 2011
Der diesjährige Wettbewerb trägt den Titel „Atlas 2013“: wie ein Atlas soll der Wettbewerb die aktuelle deutsche Kunsthochschullandschaft kartografieren und ordnen. Zum ersten Mal erhalten die jungen Künstlerinnen und Künstler die Gelegenheit, ihre Werke öffentlich unter professionellen Bedingungen zu zeigen. Viele von ihnen erleben ihre Arbeiten erstmals in Museumsräumen, und sie erfahren erstmals, wie die Kunstkritik sie unter die Lupe nimmt. Der repräsentative Katalog ist als bleibendes Dokument des Wettbewerbs genauso wichtig wie die Ausstellung selbst. Die Ausstellung zeigt einen repräsentativen Überblick über die künstlerische Ausbildung in Deutschland. Es sind alle Medien zugelassen: Malerei, Bildhauerei, Performances, Audio/Video, Installationen, Film, Grafik, Fotografie. Der Wettbewerb bietet die Gelegenheit, sich detailliert mit den Positionen der jüngsten Künstlergeneration auseinander zu setzen. Eine eigene Webseite –www.kunstwettbewerb.de – stellt die Künstlerinnen und Künstler vor. Die Nominierung der Teilnehmerinnen und Teilnehmer lag in den Händen der jeweiligen Hochschule, die jeweils zwei Studierende entsendet.

Weitere Infos: www.bundeskunsthalle.de www.kunstwettbewerb.de